Wochenorakel

Diese Woche begleitet uns die Kraft einer dunklen Göttin,die den Kessel der Nahrung und Wiederbelebung und Verwandlung rührt. Das ist Cerridwen. Sie ist eine Crone,eine ältere weise Frau. Eine ihrer Tugenden ,die sie mit uns diese Woche teilen kann,ist Geduld und Verwandlung. Die dunkle Göttin,die alle Geheimnisse der Verwandlung kennt,kocht am Kessel ihren Trank,den sie uns mit nur einer Frage reicht. “Willst du das wirklich?” Verwandlungen sind schmerzhaft und ungeliebt,denn eine innere Verwandlung,Einweihung,zieht immer auch etwas im Außen nach sich. Sie erinnert uns an unser Potenzial und erweckt es,oft nicht gerade sanft. Denn sie ist keine sanfte Mutter. Sie fordert ihre Kinder heraus,frisst sie auch ,auf das sie neugeboren werden können. Sei willkommen,dunkle Mutter Cerridwen)0(

Morgens…

In der stille des morgens,
Zwischen aller Zeit,
entzünde ich die Kerzen für Menschlichkeit,Liebe,Mut.

An der Flamme das Rauchwerk der Pinie,
das ich Kraft und Mitte finde.
Später ,wenn ich zum Bus gehe,
unter dem Parfum ein wenig Weihwasser,
um mich zu schützen und zu erinnern.
In der Stille,finde ich die Antworten der Ahnen,Geister,der Göttin deren Kind ich bin.
Die mich rief,laut,
Unhörbar.
Die Raben bringen Botschaften,
Die Eule lässt mich sehen in der (Seelen)Nacht.
Fliegend bin ich verwurzelt.
Sorge für mich.
Lausche.
In der Stille des morgens…

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Blütenschnee

Die Blüte sprach zum Schnee,
‘lass mich los du tust mir weh’.
Der Schnee indess sagte mit der Stimme von Wolken und Wind,
‘Wir sind verwandt,der uralten Mutter Kind,die jetzt aus dem Quelle der Ewigkeit nahm und erhielt zurück Jugend und Charme,nähert sich dem Hirschkönig mit seinem von der Sonne goldenen Geweih. Was aus ihnen entsteht,auch unser Erbe sei’.
“Aber Schnee ich werde vergehen.”
Er umfasste sie beschützend.
“Du wirst verwandeln und neu erstehen und verstehen,so wie alles was mit uns lebt.”

(Gedicht&Bild #diefreifliegendebardin

Lied der Bardin

Ihr Mantel ist unsichtbar,andere Zeichen machen sie vielleicht sichtbar für dich.

Im Gesicht vielleicht Zeichen ihrer Wege,Spuren von Tränen,in Stille vergossen,fältchen vom lachen mit Freunden und manchen Whisky genossen.

Ihre Schuhe,second Hand,vom Staub bedeckt,künden von den Wegen die sie gegangen ist.Ins innere und im außen.

Doch wenn der Wind weht und ihr Botschaften der Geister bringt,hörst du wie es selber in dir klingt. Sie teilt mit dir ihr Wissen,in kleinen Geschichten,Gedichten,die in Dir dann klingen,sodass du findest und beginnst,dein eigenes Heillied zu singen.

Das Lied der Bardin,Tochter der Göttin unscheinbar,bringt diese Wortsamen dir da.Möchte nichts dafür,was du nicht aus freiem Herzen gibst. Ihr Lied schwingt im inneren Herzenshain,bei der Flamme der Göttin’s Schein.

von den zwei Raben

Es war zu einer Zeit die gerade ist und doch schon gewesen ist, da flogen zwei Raben über eine Stadt,die im Griff einer gefährlichen Krankheit stand.

Nicht nur griff sie die Körper an, sondern fing auch an die Beziehungen der Menschen zu sich selbst,der Natur und der Anderswelt anzugreifen.

Die Raben selber waren nicht gleich.Der eine war schwarz wie die Dunkelheit einer mondlosen Nacht,oder eine Höhle in die kein Licht drang,der andere war weiß wie das Licht der Mondin,silbrig wie Perlmutt.

Der schwarze kannte und sah die neun Welten des Weltenbaumes,der andere kannte alle Welten und Inseln der Anderswelt.

“Gebt den Menschen Hoffnungen.Diese Zeit ist eine des Krieges um Meinungen,der einen Graben aufwirft. Erinnert sie das alles miteinander verbunden ist.Das sie die Eichel in der Erde sind, die Krone des Baumes,in unendlichen Richtungen,und das sie ihre Gedanken auf die Menschen,nicht die Meinungen richten sollen.Nehmt ihnen die Sorgen.Gebt ihnen Kraft.”

so sprachen die Göttinnen und Götter zu ihnen.

Die Herrin der Raben ging zum grauen Wanderer.

“Diesen Sturm hast weder Du,noch ich gewollt,Ofnir. Lass uns mit ihnen in die Welten der Menschen gehen.” Der Wanderer nickte und wurde zum Wolf und Sturm ,während die große Königin zu einem Schwarm Raben wurde.

Die beiden so unterschiedlichen Boten flogen also nun über die moderne Stadt.Versuchten zu reden und die Menschen zu erreichen.Doch niemamd schien sie mehr zu verstehen.

So landeten sie vor einer Kirche.

“Was sollen wir nur tun? Sie sind zu sehr beschäftigt mit ihren Sorgen und Nöten..”

sagte der schwarze Rabe.

Der weiße überlegte.

“Es muss noch Menschen geben die uns hören können.Die unter alldem Lärm die Stille im Herzen finden um uns zu hören.Suchen wir solche.”

Und wie zur Bestätigung wehte ein Wind an ihnen vorbei.

So erhoben sie sich in die Lüfte und vertrauten den unsichtbaren Flüssen in der Luft.

Bis sie eines Tages eine junge Frau sahen ,die den alten Weisen auf ihrem Mp3-player lauschte.

Überrascht hörte sie auf und sah auf,wo die beiden Raben saßen. “Sei gegrüßt,Tochter der Erde.” hörte sie die Stimmen.

“Was ist eure Botschaft?”

“Du bist nicht allein.Bist eins in allen Welten.Erinnere dich dessen was du jetzt geben kannst.Jeder von euch kann ein Leuchtturm der Hoffnung werden.”

Sie war nicht allein?

“Habt ihr nicht gesehen wie die Welt ist?”

“Doch.Doch wo es Gräben gibt,können auch Brücken existieren.Werde zu einer Brücke.Erinnert euch unserer Unterstützung.Jede;wirklich jede Tat,so groß oder Klein,öffentlich oder geheim gewebt,hilft.Alle Göttinnen und Götter segnen euch und reichen euch die Hände.”

Dann schwangen sich beide im die Lüfte um den nächsten Menschen zu finden.

Warum ich davon weiß?

Weil sie mir in einem Traum erschienen sind.

Ende

freifliegende Bardin

Es war Zeit für eine neue Umschreibung meiner schreiberischen Tätigkeit.

Ironie..vor ein paar Tagen fügte ich das halb im Scherz meinem Steckbrief auf FB zu..tja und in dem Traum die Nacht wurde es quasi ‘bestätigt’.Na gut,Nomen est omen,richtig?

Aber wieso freifliegend? Das hat zwei Bedeutungen.Die reele ist das ich schon lange mehr mit einem Verlag zutun hatte.Der letzte Vertrag ist lange her und ich bin dankbar dafür das ich schon Bücher veröffentlichen konnte.Und irgendwann wirds wieder so kommen.

Im spirituellen ist es ähnlich.Ich gehöre weder Orden,Organisation,Coven an.Mein ‘Stamm’ ist weitverstreut und alle leben ganz unterschiedliche Richtungen und Traditionen.So wie ich selber freifliegend im wörtlichsten und metaphorischen Sinn bin. Die Inspirationen kommen spontan und aus dem Geist,der Göttin,der Quelle.

Barde/in ist im druidischen ein Titel der die Liedermacher ,Künstler und Geschichtenerzähler kennzeichnete.Mir ists jetzt schon mehrfach und unabhängig voneinander passiert das mich jemand als Bardin bezeichnet hatte.In meinen Werken lebt der Zauber des Alltäglichen,der Natur und vieles andere. So schöpfe ich nicht nur neu sondern erhalte auch.An manchen Märchen arbeite ich lange und immer enthalten sie was zum lernen. Auch für mich selbst ,wenn ich sie schreibe.Ich lerne genauso wie ihr

Mal sehen wohin es mich führt.

Blessed be )0(

Blessed be )0(

Wochenrune

Die Rune der Zyklen,

des Wachsens und der Ernte.

Das ist Jera.

Diese Woche kommt diese Runenkraft zu uns um uns daran zu erinnern das eine Ernte immer auch Geduld erfordert.

In unserem modernen Leben sind wir es gewöhnt alles sofort zu haben oder nicht lange warten zu müssen um Resultate zu sehen.

Das stimmt nicht.

Wege der Heilung,des Wissens,der (Selbst)Liebe erfordern alle Geduld.

Klar kann man heutzutage alles schnell kaufen. Ein Schmerz und Schmerztabletten sind zur Hand. Etwas fällt uns ins Auge und sofort muss es da sein.

Doch kann man Erfahrungen nicht kaufen.Ich kann hundertmal das Wissen anderer um zum Beispiel ein Gericht,Kunstform,Therapie,Magie mir anlesen,ansehen..aber wenn ich nicht vom konsumieren ins tun komme ,lerne ich nichts.

Dazu zählt auch das Rückschläge zum Leben dazugehören und diese sind,im nachhinein gesehen,unsere größten Lehrer.

Rückschläge entwerten uns nicht. Sie bringen uns zu einem neuen Versuch.

Deswegen ist Geduld mit uns so wichtig. Geduld mit dem Leben ,den Wegen die wir gehen,so wichtig.

Das Wachstum eines Samenkorns braucht lange Zeit und bleibt oft unbemerkt. Dieses zu sehen und anzuerkennen,ist das Geschenk von Jera.

Runenkarte von Nadja Berger,Runenbotschaft von mir.

Quarantänetagebuch (9)

Gestern war der Tag voller Anspannung und warten.

Warten auf das Gesundheitsamt.

Das machte nervös.

So hab ich etwas Hausarbeit gemacht,einen Brief der Stadt aus dem Postfach geholt der ..sagen wir..nett war…aber nicht das ist worauf ich warte.

Um halb 5 ,ich war schon müde vom warten und horchen,kam endlich der Typ von Gesundheitsamt.Der ganze Test dauerte keine 5 Minuten.Heute kommt das Ergebnis.

Meine Nacht war dafür mit seltsamen Träumen.

Ich war in einer der Kirchen der Anderswelt.Das innere Schiff war riesig und der Aufbau ear ein ein Elipser Kreis.Vor dem Schreinen von jeder Religion,Tradition und Richtungen war ein Basar.Jedesmal ist er anders und neu.Ich nahm kleine Minispiegel mit der Creme einer weltweiten Kraftpflanze mit.Überall summte und brummte es von den Stimmen der Menschen und ich konnte nicht aus dem Pulk heraus.

Mal sehen was wie heute noch wird.

Passt auf euch auf und blessed be )0(

Wochenrune

Eine kontroverse und missbrauchte Rune und doch auch,gerade jetzt,eine große und vielgestaltige Kraft.

Das ist Othala.

Die Zeiten haben sich gewandelt das das ‘Familienerbe’ nur an einem Ort weitergegeben werden kann.

Manches wird verschwiegen,vergessen.Umzüge scheinen die Verwurzelung zu lösen.

So scheint es.

Was erben wir? Fotos oder Schlüssel,Schmuck? Aber auch Ängste,Sorgen. Und Hoffnungen.Kraft.Glaube.

Das was uns die Familie geben kann als Erbe ist Stärke,Glaube,Hoffnung,Vertrauen,Durchaltevermögen.

Unsere Familie ist zudem erweitert.Freunde werden zu Geschwistern der Seele,das Netz hat sich ebenso erweitert.

Die Naturgeister,Götter und Göttinnen,Ahnen,Geister all dies gehört mit zu unserem Erbe und wer sich Mühe macht findet vielleicht unerwarteten Halt wenn er in sich den Mut und Geduld findet,dieses Denken und Fühlen einzuladen und das betrifft auch alle Glaubenswege.

Sei willkommen Othala )0(

Runenkarten von Nadja Berger,Runenbotschaft von mir.

Sein und Tun

Es wird viel getan dieser irren Tage,die sich wie Zwischenbereiche anfühlen.

Umbruch.

Verwandlung.

Wegbrechen und Neuaufbau.

Doch gibt es zwei Arten der alten Wege (und nicht nur von denen,sondern übergreifend).

Den Äußeren Weg mit Tempeln,Organisationen,Geschäften,Büchern und Accounts auf dem sozialen Netzwerken.

Und den Inneren Weg. Der meißt dreckig ist,unscheinbar, von außen wirkt als tue man nichts.

Beide Wege sind gleich wertig und auch gleich wichtig,nur anders vom Gewicht her.

Und sie greifen auch ineinander,immerhin sind diese Gedanken auf einen Blog lesbar.

Das letzte Jahr war wie ein Diamantschleifer.Und so hat auch die Göttin gewirkt,nicht nur in meinem Leben,sondern auch in anderen (hier einen dicken schwesterngruß an JuniperMercuris)

Das was unnötig war,fiel ab.

Wie eine Schlange die sich häutet.

Die äußeren Wege sind leicht auszumachen.Tolle Bilder auf diversen Instagramaccounts, Lovebombing, Werbung (auch berechtigt) für diverse Sachen. Zeigen das man da ist.

Das ist wichtig ,gerade jetzt. Das ist der aktive Weg.

Und dann gibts den inneren Weg.

Die Berufungen.(die es im letzten Jahr auch bei manchen nach außen zeigbar geschafft haben) Sie sind nun sichtbar.Aber dennoch schwerer auszumachen im ganzen Tun. Ich trage meine Tattoos als Zeichen,und die Berufung war keine Tollerei die wieder verschwand.Ich verbinde die Wege meiner Familie mit denen in meinem Herzen.Das Meer,die Steine,die Göttin mit der Mystik der Wege.

Ich folge dem Ruf nicht für mich.Sondern für Sie,die Göttin.Es liegt mir nichts an einem großen ‘Anhängerkreis’, um viele Leute die mich feiern.Ich gebe das weiter was Sie will,in meinen Worten,in der Zeit wo ich da bin und zuhöre,Rat erteile (der nie absolut ist).

Wie die Familie, war auch das etwas was in den größten Umbrüchen letztes Jahr mich stark getragen hatte.Selbst inmitten von Umzugskartons,Stress und Papierkram und Corona,war es da.Beständig wie der Stein und doch so verwandelnd wie das Wasser. Sowohl in Freunden und Seelengeschwistern (Mercuris nochmal♡) kam dieses beständige Da-Sein. Hilfe.Erinnern.

Und Beständigkeit scheint das Thema von 21 zu sein. Und diese ist oft unscheinbar,doch sehr klar.

Die inneren Wege sind tatsächlich arg simpel.Von lesen (ich hab mir von Teresa von Avila ‘die innere Burg’ geholt,nachdem ich Bingen sehr liebe (ihre Musik♡) und mit Eckhard noch sm rumrätseln bin was er denn sagen möchte) ,Musik hören (singen und tanzen,Wardruna bringen großartige magische Musik raus) ,und schreiben.Oder einfach ein Gebet,Meditation machen und eine Kerze an den Altären und Schreinen entzünden.

Das ist nicht groß und oft nicht eines Fotos wert. Es gibt auch Künste die untergehen.Da hilft Vertrauen,Beständigkeit.Geduld.

Mein Weg eckt an.Ich habe ein paar Sachen veröffentlicht,aber nicht groß.Mein Denken ist sehr weit und frei.Doch weiß ich,durch höhen und Tiefen,wer und wo meine Wurzeln sind ,und diese wachsen sehr divers.

Das innere ist oft die Leere,die doch empfangend ist.Die Form ist das aktive das darüber hinaus zeigt was es ist.Inspiration,Handwerk,Sichtbar machen und Sein.

Das Sein ist ungleich schwerer.Denn was sind wir wenn unser aktives Darstellen weg fällt?

Wird unsere Kraft weniger? Unsere Verbindungen zur Anderswelt,den Ahnen,Göttern,Geistern?

Diese Antworten können wir uns nur selbst geben. Das Gewicht der beiden Wege ist jedoch im ungleichgewicht. Wir konsumieren,statt das was wir haben richtig in uns zu fühlen.Und dieses Fühlen ist ohne Zeit. Es wird egal ob wir ‘offiziel’ sind, zu einer Organisation gehören oder nicht.

Um Nell aus Haunting of Hill House zu zitieren ‘Der Rest ist Glitter.’