Quasi Quarantäne Tagebuch (I)

Ich könnte platzen und heulen.

Gestern wurden die ersten in der Werkstatt getestet(nicht bei uns,wir sind in einem seperaten Komplex) und es hiess das alle in Quarantäne mussten.

Damit hätte ich leben können.Hab spontan alles geplant,eingekauft für 14 Tage…Meine Pläne für Selfcare und Craft gemacht…

Dann nach einer Stunde auf der Arbeit heute morgen war alles in Wut ungeschlagen;denn die Firma scheint nun eine Arbeitsquarantäne ausgehandelt zu haben.

Mit diesem Wissen warteten wir nun also viereinhalb Stunden(!) auf unseren Test…Und als reichte das noch nicht,lag nun noch ein Brief von der Grundsicherung im Briefkasten der A)super wichtig ist und b) auch eine Deadline von 14 Tagen hat.

Dementsprechend fertig war und bin ich immernoch.Ein Soulfoodeintopf (Hühner-Wirsing Doenjang mit Tofu) der für mehrere Tage reicht ,hob ein bisschen die Stimmung.

Ich halte euch auf den Laufenden..

)0( /|\

Lieder finden

Ich suche das,

was wird mich finden.

Regenlieder von dem Blättern der Bäumen,Mütter im Hain.Birke,Eiche,Wacholder.

Lieder der Steine.

Lochstein gefunden, Steine von den Heiligtümern,mit Macken und Dreck.

Lieder der Seele,

in Worten aus dem Wind gelauscht.Rabin,Eule,eure Federn erheben meinen Geist,während er sitzend in die Anderswelt reist.

Diese Lieder verwebe ich,zu Ton und Form,Musik und Zauber,Stille und Tanz.

Weg der Priesterschaft

Ich danke für den Weg den ich bereits gegangen bin.
Und für das Vertrauen in das was sich jetzt vor mir aufzeigt.
Ich vertraue mir und dem Weg.
Ich kann das.
Habe die Kraft dafür.
Den Mut.
Eine Stimme sein für meine Stadt.
Meine Worte sind meine Gabe,
Hoffnung und Vertrauen,
aber auch Demut und Zweifel.
Das ist normal.
Ich bin nicht eines,
sondern vieles zugleich.
Eule und Rabe,
stärkt mich mit Weisheit und Geduld.
Danke für diese Chance.

Rauhnachtsgedicht

Die Tage zwischen den Jahren,die heiligen Nächte, beginnend nach der Wintersonnenwende.

Das Jahr geht zuende.Was ist geschehen? Was hast du getan,gesehen? Was erreicht? Welche Blockade in dir aufgeweicht?

Nun ist die Zeit in dich zu gehen.Deinem Lied der Seele zuzuhören,es zu verstehen. Was ist es,was du kannst gehen lassen? Welchen neuen Weg willst Du gehen,welche Kraft in dir darfst reifen?

Es ist schwer zu begreifen,außerhalb aller Zeit ist Ruhe und Stille.Und darin,in ungesagten Worten hörst du den Wille;jener die viele Namen tragen.Höre was Sie dir sagen,die dir nahe sind.Kraftvoll bist Du,der Ewigen Kind.

Verbrenn den süßen Rauch,nachdem uralten Brauch.

Einen zum Beginnen.

Einen zum Träumen.

Einen für Kraft.

Einen für die Göttinnen.

Einen für die Götter.

Einen für die Ahnen,in Blut und Geist.

Einen der dir Glück verheißt.

Einen für die Verletzungen.

Einen für die Geister der Natur.

Einen für die Spur im Alletageweg.

Einen für den Seelenflug.

Einen zum Verbinden.

Einen zum Binden.

Schau auf die Zeichen,die dich begleiten,ganz zufällig oder als Karte,Rune oder Knochen. Vergiss nicht das in dir sei stets ein wärmendes Licht,so vergisst die Göttin der wilden Jagd,die Alte am Kessel,dich nicht.

Lichter entzünden

Es ist die Zeit,zwischen aller Zeit.

Ähnlich wie Samhain,sind diese Tage und Nächte,der Dunkelmond,voller Magie und unseren Ahnen,Kraftieren und Begleitern. Notwendige (wie Nauthiz,not wendende)Entscheidungen sind zu treffen.

Die Lichter symbolisieren und verkörpern auch noch anderes als nur das abrennen von Kerzen in einem rituellen Moment.

Was gibt uns Halt und Kraft?

Wo finden wir diese?

Es sind die einfachen Dinge.

Zusammensein auch über Distanz,kleine Alltagsrituale die uns erinnern was um und in uns ist. Worauf richten wir unseren Fokus? Wie richten wir unseren Blick?

Hass und Angst sind nicht die Antwort.

Das Wasser ist überall.Es verbindet uns.In allen Kulturen ist es heilig. Es fliesst überall und in unserem Blut.Unseren Tränen.

Die Erde trägt jeden Menschen.

Erinnern wir uns.Jetzt.

Suchen unser Lied,unsere Medizin.Achten wir aufeinander,vertrauen wir im dunklen Mantel der Nacht unsere Lieder,Zauber und Gebete an.Egal wie klein.Sie werden nicht die Welt verändern.Sondern uns selbst.

Blessed be )0(

Rabenschwestern

Rabenschwestern,
euer Sein,
an belebter Straße,
ganz in eurer eigenen Zeit,
gab mir die Ruhe,
in mir zu ruhen.
Wissend,das eure Schwingen;
meine sind,
das eure Sicht,
mir hilft und euer Ruf,
mir zum Liede der Runen und der Kraft wird.

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