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Diverses.

Credits gehören den Künstlern ♡

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Taranis’gedanken-Nachlese

Gefühlt verlief der Tag fast wie gestern.

Zäh und alles. Dröge Arbeit.

Doch gab es heute eine Außnahme.

Die Leitung meiner Werkstatt bat mich kurz in das Büro.Es gab eine kurze Unterrichtung und dann….Lob !

Mein ‘Auftritt’ letzte Woche wurde sehr gut angenommen und es kam überraschendes Lob. ‘Wie ich es sagte’ und das dennoch ‘kein Blatt vor den Mund genommen wurde’. Wow ! Dezent überrumpelt. 😀

Morgen gehts mit meiner Namensschwester nach der Arbeit Sushi essen. Und dann pack ich langsam meine Tasche ;-).

Zum Abend schau ich jetzt ‘Assisaniation Classroom'(was nen Titel) und ‘der Excorzist’ weiter.Dank Umbau bin ich um den ‘Sommernachtstraum’ vorerst…drumrumgekommen.

Blessed be )0(

Geräusch des Regens (NNT-OS)

Der Himmel war verhangen,graue Wolken verschluckten das Licht des Tages. Sie kamen zurück von der Mission aus Edingburgh. Nur dank Escanor hatten sie gewonnen.Ban war keine große Hilfe gewesen. Überhaupt nicht.

Merlin hatte ihre Rüstung abgelegt und ein neues dunkelblaues fliessendes Kleid angelegt.

Fünf Jahre war ihr Orden nun zusammen und es gab noch immer einige Probleme mit der Gruppenbildung. Der Anführer bemühte sich doch wars schwer..Und genauso lasteten auf manchen von ihnen die Erinnerungen ihrer Sünden.

Es klopfte und mit einer Handbewegung entriegelte sie die Tür. Da stand er.Gowther.Todsünde der Wollust,seine Augen manchmal emotionslos und kalt konnten genauso voller Unschuld sein.So wie jetzt.

“Der Anführer,Ban,King und Escanor gehen noch einen trinken auf unseren Sieg,der zu 77% aus Glück bestand, möchtest du mit gehen?”

Allein schon das er sie fragte,liess sie lächeln.Könnte er doch nur ahnen,was er ihr bedeutete.”Gehen ja.Aber nicht mit ihnen.Das endet nur wieder im Fremdschämen. Sowie bei unserem ersten Ordensjubiläum.Nein danke. Du bist ja auch hier geblieben.”

“Ja,ein fahrender Händler hat neue Bücher aus London mitgebracht. Und da es zu 97% Regnen wird dachte ich mir…wie wärs wenn wir im Glasgarten uns hinsetzten und lesen?” Diese Frage war so typisch er. Merlin nickte.”Das ist eine gute Idee,das würde ich sehr gerne machen,Gowther.” Unbewusst hatte sie seinen Namen voller Zärtlichkeit ausgesprochen.

Kurz kam er näher,berührte ihre Wange und liess es dann.Manchmal hatte sie das Gefühl das ein hauch seiner Erinneru ngen zurückkehrte.Das gab ihr Hoffnung. Jedesmal neu.

“Dann komm,lass uns gehen.” sagte sie aufmunternd. Kurz an seinem Zimmer,nicht weit weg von dem ihren,hatte er das Buch geholt. Ein neuer gefeierter Versschmied aus London also. Eine Stadt die sie noch nicht gesehen hatte.

Auf dem Weg begannen erste Tropfen,so leise wie alle Tränen, niederzufallen,wie kostbare Perlen.

Gowther öffnete ihr ,dort angekommen,wie ein Ritter die Tür.Der Glasgarten war etwas neues und sehr kunstvoll. Glas hielt den Regen ab und ein Kohlebecken auf Drachenfüßen schenkte den seltenen Pflanzen die benötigte Wärme.

Auf dem Boden lagen mehrere breite und weiche Kissen parat. Hatte er das vorbereitet? Es war möglich aber nicht wahrscheinlich.

Er setzte sich an eine der tragenden kunstvoll verzierten Wände.Sie,aus alter Vertrautheit legte ihrem Oberkörper auf seine Knie. Wurde dann leicht rot und sah ihn fragend an.”Ist es ok für dich?” kam es über ihre Lippen. Kurz meinte Merlin hinter dem emotionslosen Blick etwas anderes vorbeihuschen zu sehen.

“Nein. Bleib ruhig so.Wenn es für dich angenehm ist,für mich ist es nicht unangenehm.”

Sie sah das Buch nun als er es aufschlug.Der Regen wurde stärker.Klopfte zum Schlag ihres Herzens mit als er vorlas :”Zwei Häuser in Verona,würdevoll, wohin als Szene unser Spiel euch bannt,erwecken neuen Streit aus altem Groll und Bürgerblut beflecket Bürgerhand.

Aus beider Feinde unheilvoller Schoß entspringt ein Liebespaar,unsternbedroht,und es begräbt ein jammervolles Los.”

Kurz hielt er inne. Merlin sah auf als sie einen Tropfen in ihrem Haar spürte. War das Glas etwa undicht?..Nein. Aus Gowthers Augen flossen zwei Tränen.Wortlos und dennoch ergriffen,strich sie ihm fort.”Liest du weiter? Es ist schön…”Sie traute sich nicht nachzufragen warum er weinte.

“Ich…rieche das Meer…Die Sterne über uns…”hörte sie ihn leise.

Nun setzte sie sich auf,nahm das Buch,schlug wahllos eine Seite auf,bettete seinen Kopf auf ihre Knie.”Alles gut…höre mir zu und denk nicht dran.”

Wie weh es tat das zu sagen…Dann fing sie an laut vorzulesen:” Des Sommers warmer Hauch kann diese Knospe der Liebe wohl entfalten,bis wir das nächste Mal uns wiedersehen.So gute Nacht! So süße Ruh und Frieden.”

Das Geräusch des Regens,seine ihr kostbaren Tränen und das Versprechen der Worte waren alles was sie in den Moment hatten.Und brauchten.

Tag am Meer (NNT-OS)

Die Luft roch nach Salz und Algen die in der Sonne trockneten und brüchig werden wie altes Papier.

Die sanften Hügeln über der kreidehaltigen Küste vollendeten das Bild eines friedlichen Tages. Die Wellen begrüßten das ungewöhnliche Paar das einen ganz normalen Spaziergang machte. Etwas normalität in ihrem sonst alles andere normalen Leben.

Der Wind strich durch Merlin und Gowthers Haar als sie den Strand betraten. Der Sand war fein und doch fanden sich auch kleine und größere Steine dazwischen. Gowther hob einen auf und sah das sich ein natürlich entstandenes Loch darin befand.

Lächelnd ging er zu Merlin ,die genau zwischen den Wogen und dem Land stand und legte ihn ihr in eine Hand. “Das ist ein Hagstone,es heißt sie bringen Glück und Schutz.So sagen zumindest alte Sagen.” Seine Augen hinter den Brillengläsern,wie Messing von der Farbe und mit der Unschuld eines Kindes,strahlten Merlin entgegen. “Danke Dir..ob er es schafft unser Glück zu bewahren,was meinst du?” sagte sie mit ihrer Stimme wie dunkler Honig und küsste ihn.

Es war ein hart ertrotztes kleines Stück normales Glück. Etwas,was auch normale Paare verband. “Ich bin zuversichtlich.” Das Lächeln das sein Gesicht erhellte war ihr den Schmerz wert.Sie wusste das sie bereuts am Ende des aktuellen Zyklus waren.Es konnte also nicht mehr lange währen bis der Fluch wieder zuschlagen und sie wieder trennen würde.

“Yo Merlin,Gowther!” Eine ihr zu vertraute Stimme riss sie aus ihren Gedanken um die Zukunft in die Gegenwart des Strandes zurück. Dort stand Meliodas,wie Gowther einst ein Anführer der zehn Gebote und genauso verflucht wie jener.Nur war der des Blonden auf eine andere Art grausam . “Hmm..die Meerluft scheint deinen Kurven gut zutun.” Hörte sie noch hinter ihr als schon seine Hände an ihren Brüsten waren. Eine Handbewegung von ihr schleuderte Meliodas erstmal ins Meer.

Als er wieder am Land war,grinste er nur entschuldigend und sagte zu Gowther.”Warum hast du mir nicht geholfen?”

“Weil Du es verdient hast,Meliodas.”

“Ah du erinnerst dich?”

Ein Nicken.

Die Wärme der Sonne ging als eine Wolkenwand sich davor schob….Und damit auch der Fluch sein Recht forderte…

Tanz unter den Sternen (NNT -OS)

Selbst wenn der Fluch ihn daran hinderte selber zu fühlen so spürte er doch gut wie es im Gegenüber aussah.

Merlin drückte seine Hand als könnte er verschwinden.Indirekt hatte er das schon ein paar tausendmal und noch immer blieb sie bei ihm. Für Sie war er nicht einfach eine magische Puppe. Für sie war er der Mann den sie liebte und für den sie stark genug war jedem Schmerz zu ertragen.

Sie kamen zum Hauptplatzes des Festes. Sanftes Licht erhellte die sich drehenden und im Takt der Musik wiegenden Menschen. Der Himmel zeigte das letzte Glühen in rose des Tages.

“Mylady…magst du mit mir diesem Tanz teilen?” hatte er sie gefragt.

Merlin war sanft errötet und hatte genickt.

Er war mit ihr zum Platz geschritten.”Cäp’n guck mal,wen hat unsere Merlin sich da als Partner geangelt?” fragte ganz eindeutig die Stimme Foxsin Bans.

“Blende es aus. Konzentrier dich nur auf mich.”

Sie wiegten sich zu den Streichern ,Harfen und Flöten.

Als der Tanz endete wurden Papierleuchten ausgeteilt. Sie hatte ihre Kerze entzündet und sich an seine Schulter gelehnt. Auf ein Signal liessen sie die Lichter der Erde zu denen am Firmament ziehen.

“Was hast du dir gewünscht?” hatte er auf seine unschuldige Art gefragt.

“Das ist schon erfüllt. Du bist bei mir..”

Das Fest

In der Stadt unterhalb des Schlosses hatte es ein Fest gegeben. Der Duft von gegrilltem Fleisch,ofenwarmen Brot,Süßigkeiten und diversen süßen,bitteren und torfigen Alkoholika lag in der Luft.

Er hatte Merlin auf der Brüstung ihres neuen Labors ,stehend gefunden. Den Blick abschweifend,nachdenklich. Melancholisch. Alle ihrer Gefährten waren bereits da unten in den Straßen,feierten mehr oder minder unaufällig. Es war passend das die Gründung ihres Ordens mit so einem Fest zusammenfiel.

Noch drei Stunden zuvor hatte Merlin jeden zu sich gerufen und hatte sie mit dem Mal seiner Tat und Sünde gezeichnet.

Er hatte gehört von der Tür aus,und die Stimme war eindeutig zu erkennen die Fuchssünde,das Merlin sich nicht selbst gezeichnet hatte. Als Ban rausgetreten war hatte er ihn nicht erkannt.Was keine Überraschung war. Sein Gesicht hatte Ban noch nie gesehen. Doch als er selbst dran war,ohne die schutzbringende Rüstung natürlich,hatte er an ihrer linken Halsseite ihr Tiersymbol endeckt.

Ganz sanft hatte er ihre nachtschwarzen Haare zur Seite gelegt und war darüber gestrichen. “Ein Wildschwein. Wie das Symbol der großen Magierin Cerridwen.”

Kurz hatte sie seine Hand dort festgehalten und dann auf seiner Brust das Mal der Ziege hinterlassen.

“Tat es weh?” fragte sie mit ihrer Stimme wie dunkler Honig.”Nein.”hatte er geantwortet.

“Warum bist du nicht da unten? Alle sind da.Du solltest mit ihnen dort sein.”Merlin hatte gelächelt. “Nein,alleine macht sowas keinen Spass.”

Gowther hatte sie verwundert ,auf seine Art,angesehen. “Wenn du dich alleine fühlst dann komm ich mit.”hatte er ihr geantwortet. Ihre Reaktion darauf war seltsam gewesen. Eine leichte Röte hatte ihre Gesichtszüge vereinnahmt. “Das..würdest Du?” “Ja,ich zieh mir nur wieder die Rüstung..” “Hmm..nein…lass sie heute ruhig aus. Das ist Okay.” Es würde gehen. Nur drei von den Sieben hatten je sein Gesicht gesehen. Die Rüstung war ein perfekter Schutz und ein Versteck. Aber für ein Fest wie dieses zu auffällig.

“Dann zieh dir was nettes an und ich komme gleich um dich abzuholen.” Wieder trat die Reaktion auf.

Gowther selbst hatte sich ein Hemd in weiß und einen Mantel in Grau ;sowie passende Hose angezogen.

Als er an Merlins Tür klopfte trat sie zu ihm heraus. Die sonst so freizügige Magierin trug ein gewickeltes Kleid mit langen Ärmeln in der Farbe eines dunklen Amethystes aus Seide. In ihrem kurzen Haar saß eine Haarnadel mit einer grünen Perle die sich bei jeder Bewegung ihres Kopfes mitbewegte. “Mylady Boarsin.” Sanft hatte er ihre Hand genommen und sie geküsst was sie lachen liess. “Du bist albern.”sagte sie warm. “Ich habs in einem Roman über Ritter gelesen.” sagte er unschuldig. Gemeinsam,sie hielt noch immer seine Hand,gingen sie hinaus aus dem Schloss und auf die belebten Straßen.Einmal hatten sie den Anführer und Ban,sowie King ,die Dragonsin,Foxsin und Grizzlysin,an einem Alestand getroffen. Escanor war ihnen an einem fahrenden Stand für Schmuck begegnet. Serpentsin Diane war bei ihm,geschrumpft für einen Abend.

War das Glück? Sehr oft hatte Merlin ihn angelächelt und partout nicht seine Hand losgelassen. Es war ein schöner Abend gewesen und ein sehr langer. Wie es sich gehörte hatte er Merlin zurück zu ihrem Gemächern gebracht. Ban,Meliodas waren laut irgendein Lied gröhlend vor ihnen hergewankt .

“Gute Nacht. “sagte er leise. “Gute Nacht” antwortete die Magierin und berührte seine Lippen mit den ihren.

Der Hauch von etwas früher gewesenem durchzog seinen Kopf und seine Brust.

Ehe er fragen konnte drehte sie sich um und schloss die Tür hinter sich.

Vergiss mein nicht

Disclaimer: Die Zeilen sind aus dem Lied ‘Vergiss mein nicht’ von Oonagh und die Charaktere sind aus Nanatsu no Taizai von Nabaka. Mir gehört weder das eine noch das andere.

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Von zwei Welten,zueinander ,und für immer vereint. Oh so glücklich ,doch gefangen,von den Mächten der Zeit.

Merlin saß mit ihm am Boden eines Ganges von Camelot.Grade war sie nicht sicher was sie fühlte.Hatte er es wirklich gesagt? Diese Worte auf die sie im Prinzip soviele Leben gewartet hatte?

Es schien ihr wie einer ihrer Träume die sie niemanden anvertrauen konnte. Nichtmal Arthur,ihrem Kind der Hoffnung.

Es schien immer unausgesprochen dabei zeigte er auf seine Art ihr soviel.Sogar mit Gedichten auf eine Art die ihr soviel mehr sagte als alles andere.

Hatte Gowther nur die geringste Ahnung das er damit einen Kreis am durchbrechen war den sie,durch sein vergessen müssen,immer wieder durchgespielt hatten?

So mächtig sie auch war,dieser Fluch war stärker als sie.So blieb ihr nichts als an seiner Seite zu wachen.Jedesmal gleich und doch schmerzhaft neu. Sobald die ersten Gefühle und Erinnerungen sich regten setzte der Fluch mit aller Grausamkeit ein. Er vergaß sie,nur das Vertrauen blieb.

Also war es wahr das er ihr hier,in der Stille Camelots gesagt hatte?

“Was hast du gesagt?”fragte sie leise. Ihr Herz noch immer übervoll. Wie oft hatte sie ihn gehen lassen müssen im Lauf der Jahre? Ungezählt.Doch Merlin blieb und erlitt es immer wieder aufs neue. Für Gowther,den sie glücklich sehen wollte.Es gab genug Magie auf beiden Seiten doch keine war stärker als die Liebe. Der Anführer wusste darum,genauso wie Ban.

Der Mond schien durch ein Erkerfenster ,sein fahles Licht malte Schatten auf dem Boden.

“Weil ich dich liebe…und immer lieben werde.”sagte er mit sanfter aber fester Stimme.Erinnerte er sich? Nein..es war zu früh aber die Tür war geöffnet. Das zeigte sein verändertes Verhalten.

Nun begannen sich Tränen in ihrem Augen zu sammeln. Ungebeten. Doch bei ihm zeigte sie das.Draußen wäre es unmöglich. Hier aber…

Merlin spürte seine Hand an ihrer Wange.So warm.Er begriff nicht was er für ein Wunder war.Sie schon.Und sie würde es wieder erdulden.

“Ich liebe dich auch..”sagte sie leise die Erwiederung die sie nie geglaubt hatte ihm sagen zu können. Würde es gleich enden,wie abermale zuvor? Oder war dies ein Neuanfang? Nur der Mond war Zeuge ihrer beider Worte,ein Band gewoben in einer fernen Zeit,aus Freude und Leid.Mit der eigenen Magie.

Meine endlos, deine schwindet, ewig darfst du nicht sein.
Wenn die Liebe uns verbindet bist du bald wieder mein.

Vergiss mein nicht und denk an mich
im nächsten Leben da wart ich auf dich.
Elenion hält deine Wacht, Ein Elbenlicht vor den Schatten der Nacht.
Vergiss mein nicht.

Wenn die Zeit kommt, geh mit mir fort und mein Volk nimmt uns auf.
Wo die Welten, sich berühren mit dem Westwind hinaus.
Sanft getragen, in die Heimat, wo die Zeit nicht vergeht.
Von zwei Welten zueinander,
finden wir unsren Weg.

2 x
Vergiss mein nicht und denk an mich im nächsten Leben da wart ich auf dich.
Elenion hält deine Wacht, Ein Elbenlicht vor den Schatten der Nacht.

Vergiss mein nicht.
vergiss mein nicht und denk an mich, im nächsten Leben da wart ich auf dich.