Yuletide (NNT-OS)

Kalte Winde brachten den ersten Frost über die Lande.In den Häusern und Höfen und in den Schlössern machten alle die Kamine an.

Es war eine ruhige Phase des Krieges.Ein Atemholen.

Merlin hatte ihr Fenster im Turm geöffnet um die Alpträume ,die sie die Nacht gequält hatten,in die nach Schnee schmeckende Luft zu entlassen.

Sie schrieb eine neue Zauberformel nieder als es an ihre Tür klopfte. In einem weichen Mantel mit einem Fellkragen stand ihr Gefährte.Die Ziegensünde der Lust.Gowther.Und den Mann,den sie seid Jahrtausenden liebte.

“Möchtest du mit mir raus kommen?”fragte er mit deutlichem Gefühl.Soviel war geschehen.

Nachdem König Bartra ihn mit seinem Herzen konfrontiert hatte,das ein letztes Geschenk seines Vaters und ein kunstvoller Talisman für seinen Sohn war, war er vor ihnen allen geflohen.

Untergetaucht.

Erst King und Diane,die viel herzlicher mit ihm umgingen,seid sie ihm und seinen Vater in der Vergangenheit begnet waren,fanden ihn und sie konfrontierten ihn.

Er hatte vor ihnen allen Tränen vergoßen.Was für einen besseren Beweis gab es das das,was er so gesucht hatte,direkt in ihm war?

Der Prinzessin,die ihn vor fünfundvierzig Jahren aufgenommen hatte,hatte Merlin schon lange verziehen.Und ihm auch.Ja,sie war Nadja sogar dankbar das sie ihn gefunden hatte.Das er ihr ihren letzten Wunsch erfüllte und sie dabei starb…dafür konnte er nichts. Dennoch gestand er und hatte sich selbst gelöscht.

Doch das war vorbei.Ihr Gefährte war wieder bei ihr.Mit allen Gefühlen und allen Erinnerungen.Ohne Fluch.

“Natürlich.Wo sind unsere Kameraden?”

Er lächelte kindlich,unschuldig.”Auf dem Markt.Sogar Ban und Lady Elaine sind gegangen,King und Diane im Schlepptau.”

Markt?

Gowther sah das sie nicht verstand. “Dann begleite mich erst recht,Tinuviél.”

Sich selbst fragend was sie vergessen haben könnte zog sie sich ein warmes Kleid azs silbernen Samt mit einer großen Kapuze über.Das sie draußen nicht fror regelte sie mit Magie.

Lächelnd bot er ihr seinem Arm.

Dieses Glück das er bei ihr war..und blieb..war ihr noch immer schwer begreiflich.

Auf dem Vorhof des Schlosses von Liones waren mehrere hölzerne Buden aufgebaut.Es duftete nach gewürztem Wein,Lebkuchen,Fleisch vom Feuer und Lagerfeuer.Dazu lag Zimt und Kardamon in der Luft. “Das hatte ich in all dem vergessen..”gestand die Magierin ihrem Gefährten. “Das hab ich mir gedacht.”Und noch etwas,was Merlin bestimmt vergessen hatte…

Doch zuerst lies er sie kurz allein und kam mit Schokoobst zurück.”Als kleine Einstimmung.”Sie lächelte ihn voller Liebe an und während die beiden Sünder über den Yulemarkt gingen,aßen sie gemeinsam den Obstspieß.

Er hatte etwas für sie vorbereitet.Trug es in seiner Hosentasche.Ein kleines silbernes Herzmedaillion mit einem Bild von ihm und Arthur.

Als die Feuerstellen glommen und sie bei gewürzten Wein zusammen saßen,Ban ,King und Elaine und Diane für sich,die Prinzessin und der Anführer woanders,da stand der zierliche Sünder auf und legte ihr die Kette um den Hals.”Alles Gute zum Geburtstag,vom ganzen Herzen.”sprach Gowther warm.Tränen schossen ihr in die Augen.Ihr Geburtstag..So stand die Magierin auf und drückte ihn an sich.Das er sich erinnerte …war das schönste Geschenk.

“Danke.”flüsterte sie ihm zu.

Ende

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Das verschlossene Herz

Das verschlossene Herz

Er war umzingelt.Konnte nicht mehr fliehen.Seine Kameraden hatten ihm in der ganzen Stadt von Liones gesucht.Und leider,trotz seiner Fährigkeiten,gefunden. Nun stand er in der Mitte.Diane hielt ihn mit ihrer Kraft ab sich erneut von den Stimmen zu befreien.Konnte sie nicht verstehen? Gowther sah zu Merlin hoch die das Objekt in ihrer Hand hatte,was ihn weglaufen liess. Das Herz…
Von allen hatte er von der Magierin am meiste Verständnis erwartet.

Diese Stimmen die ihn regelmäßig heimsuchten.Nur Lost World brachte ihn Befreiung und Ruhe im Kopf. Und das brauchte er dringend,blieben ihm doch selten die Gedanken und Gefühle seiner Umgebung verborgen.

“Ich hab es mir eingehend angesehen.Dieses Herz ..ist nichts als ein Talisman.Du hattest die ganze Zeit ein Herz.”Warm war die Stimme Merlins.In geheimen Stunden hatte er mit ihr die Liebe,ihre gemeinsame Liebe,studiert und gelebt. “Ich …habe kein Herz…”
Seine Wangen wurden feucht.Tränen..?Das war seltsam.

“Mehr als alles andere sind deine Tränen der Beweis das es doch so ist,Gowther.”sprach die Magierin der Sins. Erinnerungen strömten auf ihn ein. Die Zeit mit seinem Vater,das kurze Glück nach dem ersten Reset mit der Prinzessin. Alles…und dazu noch Schmerz und Glück,Freude. Die Freude die er empfunden hatte als er Merlin,sich langsam erinnernd,in der Stadt der Magier gefunden hatte. Der Tanz unter den Sternen…Energie strömte auf ihn ein..oder aus ihm? Und in Gowther reifte eine Erkenntnis.Er hatte sein Herz eigenhändig weggeschlossen um den Schmerz nicht zu fühlen.Doch damit hatte er genauso die guten Gefühle eingeschlossen.

Das Herz in Merlins Hand hatte der Prinzessin nicht geholfen.Damit konnte er es auch nicht.Das was er jetzt fühlte..die Liebe seines Vaters..Merlins…Nadja….Das war es was heilen konnte.

Diane liess ihn los und voller Liebe und Vertrauen sah er zu der Magierin auf der sein Herz gehörte.
Sein verschlossenes Herz,war nun aufgebrochen.

Freyastaggedanken

Moin zum Tag der Göttinnen,

Mein Tag war gestern lang und merkwürdig..

Hatte das erste mal eine Art ‘Angstattacke’ vor dem Termin.Hatte ich noch nie und sie verging auch sehr schnell.Selbst etwas spazieren half nicht.

Das Gespräch konnte mir ein paar Ängste nehmen,was auch gut war.

Gekocht hab ich einen Pott Onepotpasta ,wovon heute auch was mit kommt.

Moment ,gestern aufgenommen

Ten-Cosplay ^^ Old but gold

Sabrina Fandom-Spam

Duft: Death&Decay von Lush mit ein paar Tropfen ‘Mother of Charity”

Lesen: Lynn Andrews ‘Die Magierin von Wyrd’.

Mögen wir heute die Magie in unserem Alltag weben und leben.Mögen wir die Tiefe genauso schätzen lernen wie die Höhe.Mögen wir im Moment mit allem verbunden sein durch das Netz des Lebens,gewoben durch die Göttin(nen) und Götter,Ahnen und Geister.Blessed be )0(

Auf dem Weg.. (NNT -OS)

Die Straße zog sich wie ein Band durch das Land.Der junge ,neugekrönte König des Landes Tintagels saß auf dem Kutschbock.

Es war ein absurdes Bild,das Gold seiner Rüstung mit dem Drachenintarsien aus Granat,auf dem grauen alten Holz. Eine Frau,die an ihn gelehnt mit ihm auf der Kutsche saß ,hatte ihr Gesicht unter einem dichten schwarzvioletten Mantel verborgen.”Sag bloss ihr seid müde!” kicherte Arthur Pendragon.Die allen als Magierin bekannte Frau schmunzelte.”Doch…die Zauber in Position zu bringen für unsere Ankunft in Liones;besonders auf diese Entfernung,war kniffelig.” Ihre Stimme war wie dunkler Honig oder Met.Verführerisch,hypnotisch und sinnlich.

“Haha ,das glaube ich ! Ist denn allrs so,wie ihr vorrausgeahnt hattet?” fragte der junge König seine Lehrerin und Ziehmutter.

Ein Lächeln verzog die sinnlichen Lippen in der Farbe von frischen Beeren.”Ohja…Fuchs,Drache und Ziege,Schlange und Grizzly..sind alle im Zentrum.”

Arthur lächelte. “Die Ziege also auch..das ihr nicht zu ihm geeilt seid als ihr ihn gespürt habt,wundert mich sehr,Sensei.”

Merlin strich sich über ihren Hals ,über das scharlachrote Wildschwein.Das Symbol das für sie zum Spitznamen wurde und das Zeichen ihrer Todsünde. “Es wäre zu früh um ins Spiel einzutreten.Er ist unser Stratege und versteht das manches erst durch Timing den Sieg bringt.”

Dennoch..Gowther,ihr Gefährte war am Leben. Er war mit den anderen Kameraden in Liones.Mitten im Kampf gegen die heiligen Ritter.

Sie hatte zwar Sorge um ihn,wie immer wenn es um ihr Herz ging aber…er war ein Kämpfer.Ein Ritter,wie sie. Das vergaß sie manchmal.

“Also,Sensei..”erklang die Stimme ihres Kindes der Hoffnung,ihrer zweiten großen Liebe, “wie machen wir das ,klopfen wir ans Tor der Hauptstadt?” Merlin lächelte dunkel. “Natürlich,jeder soll wissen das Arthur Pendragon kommt um Liones zu helfen.”

Der Weg war bald an ihrem Ziel…

Herbstblätterregen (NNT-OS)

Das Rad des Jahres hatte sich wieder weitergedreht.Das letzte Erntefest Mabon war grade zuende gegangen und pünktlich dazu brachte der Wind die erste Kälte mit,als ein Bote des kommenden Winters.

Merlin ging über die Felder,die bereits kahl geerntet waren.Ihre Hand war verwoben mit der ihres Gefährten.

Gowther und sie genossen den Wechsel der Jahreszeiten.Auch wenn ihnen beiden der Lauf der Zeit nichts anhaben vermochte;so achteten sie jeden Wechsel der sich unsichtbar im Land vollzog.

“..und so tanzten der Winterschmied und die Sommerfrau.”trug er mit melodischer Stimme vor.

Merlin hatte ihren Kopf an seine Schulter geschmiegt.Sie liebte es wenn er erzählte,Gestalten aus Sagen oder Märchen mit Gefühl und Seele erweckte.

Sie kamen an einer Weggabelung zu Wald und Feld und Gowther öffnete den geheimnisvollen Rucksack ,indem er sie auch auf nachfragen nicht hatte reinsehen lassen.

Er brachte Käse und Wurst,etwas Schokolade und kandierten Ingwer zum Vorschein.

Seine Augen schimmerten vor der geglückten Überraschung wie das volle Korn im Licht der Sonne.

Merlin zog ihn dankbar in einem Kuss.Sanft vertiefte er diese Liebkosung.Strich ihm über den Nacken und die schmalen Schultern.Bettete sie sanft auf weiches Moos das noch den Duft der Wärme enthielt.Die beiden Zeitlosen wurden für einem Moment ihrer Ewigkeit eins.Wie zwei einfache Menschen.Frau und Mann. Merlin lag lächelnd an seiner Seite.Lauschte Gowthers Atem.Sie konnte seine Liebe spüren.Eine Liebe…die jede Dunkelheit überstehen konnte.Stark wie ein Menhir,ewig wie das Rauschen der See.Neu und alt zugleich wie der Lauf des Jahres.

“Ich liebe dich,Merlin.”sagte er und sah sie an.Wie so oft verlor sie sich in den Messingtiefen hinter den Brillengläsern.”Ich dich auch..”raunte sie,erhitzt von ihrem Zusammensein.

Merlin erwachte.Tränenfeucht war ihre Wange.Eine Erinnerung zum Traum geworden. Wie lange war das her?

Es klopfte und Merlin öffnete als sie sich gefangen hatte.”Möchtest du mich auf einen Spaziergang begleiten?” fragte ihr Gowther unschuldig.Wieder einmal im Griff des Fluches.Doch schimmerte es manchmal durch.Sein Herz,sein Lächeln und Lachen.

“Natürlich..’lächelte sie und zog sich um.Hatte ohne es zu merken geweint.Seine zierliche Hand strich ihr sanft die Tränen fort.”Hattest du einen Alptraum?”fragte er kindlich unwissend.

“Nein…einen schönen.Es war Herbst,so wie jetzt…und die Blätter fielen…”

Sie hab nicht auf.Diese Erinnerung hatte ihr zurückgerufen wie farbig und einmalig ihre Liebe war.

So farbig…wie ein Herbstblätterregen.

Wanderertaggedanken

Beitrag für die #innerwitchoctoberchallenge ‘Pentacle’

Moin moin ihr Lieben,

wie war eure Woche bisher? Meine zäh und ruckelig. Das wurde dank einer Rechnung gestern nicht besser.Jetzt heißt es schnell etwas hin und her schieben..und hoffen das es nicht wird wie zwischen Pest und Cholera zu entscheiden.

Hätte ich nicht gute Freunde ,eine hat mich gestern mit einen Päckchen überrascht, wäre ich unruhiger.

Als Antwort auf ein Gebet kam zu mir das Liedzitat (und ein Wappen im Wasser) “‘You never had a Friend like me’ ,von Aladdin. Hab mir als ‘magische Unterstützung’ des Traumes und des Liedes ‘Mother if Charity’ aufgelegt.

Intressante Wahl der Geister…mal sehen als was es sich manifestiert.

Das Tattoo heilt ,doch ist die Stelle am Arm echt immer in Bewegung…

Nach der Arbeit holt mich mein Drache an,wir trinken Tee und schauen noch was ,ehe wir dann zu seiner Prüfung aufbrechen…Mal sehen wie der Tag wird…

-lesen : Köstliche Jahre von MFK und Macbeth

Mannaz…

blessed be )0(