Wochenrune

Die Rune des Schicksals,des Zu-gefallenen,das ist Perthro.

Diese Rune kommt nach aufregenden Tagen und Wochen zu uns. Sie fragt uns ob wir uns gut vorbereitet haben.

Denn durch unsere Taten und Worte,stellen sich auch jedesmal neu die Weichen unseres Schicksals.

Es gibt gewisse Punkte die sind Fix.Können wir nicht verändern.Geburt und Tod,das Verwandeln.

Perthro ist dieser Ort,diese Schwelle.Zugleich Wiege und Grab. Der Ort an dem aber auch die tiefsten Mysterien zuhause sind,die ohne Zeit und in jeder Kultur zu finden sind.

Auch ist dies der Ort der Ahnen in uns und unserer Begleiter ,Flygias und Krafttiere.

Sei willkommen Perthro )0(

Wochenrune

Der Pfeil und die männliche Energie.Die Aktion die auf eine Reaktion folgt.

Das ist Tirwaz.

Diese Rune ist in ihrer Kraft sehr gradlinig.Sie erinnert uns an unsere Aktionen. Wir müssen ins Machen kommen. Doch bedeutet das nicht wild drauf los.

Sie ist der Pfeil auf unseren geistigen Bogen.Sind wir gesammelt genug? Oder sind wir zu verbissen? Auch das kann unser Ziel verfehlen.Wenn wir etwas zu sehr wollen,verfehlen wir die Momente des Ausatmens.Tirwaz und unsere Verbündeten aus der Anderswelt,die Götter und Geister,Seelentiere,stehen uns mit Rat und Tat zur Seite.

Seien wir also entspannt fokusiert auf unser Ziel.

Sei willkommen Tirwaz )0(

Runenkarten von Nadja Berger,Runendeutung von mir.

Alfadhir

Deine Gedanken und Erinnerungen,reisen als Raben,Botschaften bringend,über das Land.

Du selbst,gehst unter uns Menschen,mit vielen Namen,oft unerkannt.Grau dein Mantel,grau ein Auge,in ihm Weisheit und Sturm,der erzittern lässt jeden Turm aus Glas.

Gabst dein Auge,für den Brunnen der Weisheit,Wind und Sturmgott,Runenbringer,hängender am Weltenbaum.Dein Zauber berührt,erweckt uns,ruft uns zum Leben im anderen Traum.

Lehrst uns Weisheit aus Schmerz,

das Magie entstammt Seele und Herz.

Deine Winde bringen Fluch oder Segen,zu deinem Belieben.Segne die Webenden der Worte.

Freitagsgebet

Mögen heute all jene erkennen,das sie wichtig ,wertvoll und geliebt sind.

Du,Meeresgeborene,mit dem Mond an deiner Seite,den Schwingen des Raben und dem siebenmaligen Schleier der Mysterien.Erdenmutter und Initiator,die uns die Schlüssel zu den Mysterien gibt,höre mich.

Mögen sie vertrauen und Hoffnung haben,die Kraft der Erde spüren,wenn das eigene Bild zu wanken droht.Mögen ihre Tränen,die offenen und die geheimen,getrocknet werden.Möge Lachen und Hoffnung und Kraft und Stärke zu ihnen zurückkehren.

Mögen sie erkennen das sie Deine Kinder sind,vielgestaltige und vielnamige Mutter.Mögen sie den Weg finden ihre Schatten anzuerkennen,mit ihnen heilend zu tanzen,und nach vorn zu sehen.Du bist das Licht in der Finsternis.

Sende ihnen Zeichen über ihre Begleiter,Geister und Ahnen.Die Familie hält zusammen,wie ein Baum,der vom Sturm gepeitscht,sich biegt aber nicht bricht.

Mutter aus Stein und Meer,Quelle und Hain,Heiligtum in vielen Gestalten.An deinem Tag,bitte ich und danke dir mit ganzem Herz.

Blessed be )0(

Verwurzelt sein

Verwurzelt sein.

Ein einfaches Wort.Viele Begriffe.

Dazu gehört das Land,unsere aller Heimat.

Traditionen.

Die mit der wir aufwachsen und die,in die wir willentlich und voller Hingabe reinwachsen. Es sind Berufe und Berufungen.

Die rauen Winde wehen derzeit.Alles ist angespannt. Da lehn ich mich an.Und versinke.

Lausche der Stille die alle Antworten hat.Höre den Raben rufen und wie er mir seine Botschaften bringt.

An den Wurzeln finde ich stets Sie.In all ihren Erscheinungen und Namen.Die Erde,frisch duftend vom Regen,oder meinen Tränen.Der Wind,mit dem flüstern der mir über das Gesicht streicht.Das Wasser.Nährend,heiliend,heilig und reinigend. Alles was ich seh und spür,mir verwandt.

In mir finde ich zu meinem Gral.Betrete im Geiste den Hain und den Schrein.Dienend und liebend.Das was ich tun kann.Reicht es? Ist es genug? Ist es okay,zerbrochen und mit Silber verbunden zu sein?

In mir betrete ich das Meer.Atme die Luft ein.Lass meine Sorgen wie Wolken ziehen und vertraue.Zögerlich.Doch beständig.Ich kann nur nach vorn.Mit Hilfe schaff ich das.

Beltanegedanken

Dieses Beltane/Walpurgis scheint wieder ein besonderes zu werden.

Meine Nacht war nicht gut.Ich weiß nicht ob ich was in meiner neuen Wohnung angezogen habe,oder ob es die Schwellebzeit ist oder einfach mein Red Moon.Es ist sehr sehr viel.

Allein von 8 Uhr heute morgen hab ich vieles wichtiges abgearbeitet.Anrufe getätigt,Emails rausgeschickt.Und noch nachgefragt wegen Umzug.

Das einzige Rituelle werde ich nachher in der neuen Wohnung tätigen.Reinigung und Vorstellen beim Genius Locii.

Bin voller Energie und doch nicht.

Vor 6 Jahren an Beltane unterschrieb ich meinen ersten Autorenvertrag..wie lange ist das her. Vieles ist seitdem geschehen.Und geschieht und verändert sich immernoch.

Wie immer ihr heute oder die Tage feiert,spürt die Kraft der Ahnen,der Natur,Ahnen,Göttern und Göttinnen,Geistern um und in euch.

Blessed be )0(

Wochenrune

Nach zwei Wochen mit Perthro (dem wachsen und werden) kommt nun eine der Runen der unteren Welten zu uns.

Hagalaz.

Hagel,Dazwischensein,die Tür und das Tor zum Reich der dunklen Göttinnen,deren Namen viele sind.

Hel.

Hekate.

Caileach.

Persephone.

Ereschkigal.

Kali.

Und soviele mehr..

Hagalaz erinnert uns daran das unsere Schatten unsere Verbündeten sind.Derzeit gehen viele /wir alle durch etwas durch.

Am Anfang ist es immer dunkel und die ersten Initiationsorte waren die Höhlen.Dort warten unsere Begleiter,Krafttiere und die Ahnen aber auch Schätze und der Kessel der Göttin.Sind wir mutig genug? Haben wir Ausdauer und Hoffnung genug?

Sei willkommen Hagalaz )0(

Runenkarten von Nadja Berger,Runenbotschaft von mir.

Das Medizinmärchen vom Wolf

Es war zu einer Zeit,die war und noch ist,da lebte ein einsamer Wolf ohne Rudel im Hambacher Wald.

Eines Tages wurde die Einsamkeit so groß,das er zu der Rabin ging,eine weise Gestalt der Anderswelt. “Was möchtest du von mir?” fragte sie sanft krächzend.

“Ich will mein Rudel finden.Es muss ganz nah sein.Und wenn es nicht hier ist;so will ich es unter den Menschen suchen.”sprach er mit sehnsucht in der Stimme.

“Gut.Ich verleihe dir die Gabe zum Mensch zu werden.Doch warne ich dich.” sprach sie und liess Stöcke um ihn fallen die sich zu Runen legten. Schmerz raste durch den Leib des Wolfes als er sich aufrichtete.Seine Hände betrachtete.Füße. Er öffnete den Mund und hörte seine veränderte Stimme.”Hab Dank,Rabin ! Ich werde sie finden.”

Doch zuvor schenkte ihm die Rabin noch neue Kleidung.Schwarz schimmernd wie es sein Fell gewesen war. So machte er sich auf in das Dorf.Lebte einige Zeit unter den Menschen.

Zunächst war er sehr beliebt.Sprach er doch von den alten Zaubern und Geheimnissen des Waldes.Von Fährten und Verstecken.Von den weisen des Waldes und den ältesten Bäumen und geheimen Quellen.

Doch..hatte er nicht bedacht das nicht alle Menschen ihn verstehen würden.Imner wenn ein Förster im Wald einen Baum umhieb,sang er vor Trauer.

Wurde gejagd,knurrte er die Jäger an. Die Magie die er zu Anfang gelebt hatte,wurde immer weiter unter Schmerz und Leid verborgen.Irgendwann hörte er ganz auf zu singen.Alles sah er grau und schwarz.Konnte nur das Leid sehen.

Eine junge Priesterin hatte mit ihm gesprochen und hatte ihn wirklich gehört.Sein Lied und sein Leid.Wie er war sie ein Wesen des Dazwischen.Auch wenn sie ein Mensch war,trug sie die Spuren der Rabin in sich und wirkte alt,trotz ihrer Jugend.So vertraute er sich ihr an.Zaghaft und scheu hatte er erst ihre Seelenfährte wahrgenommen und sich ihr dann angenähert.Denn durch die Stürme des Lebens hielt sie,trotz ihrer eigenen Zweifel und Sorgen,stand und half denen,die Rat oder Ohr bei ihr suchten.

So kam er eines Tages wieder zu ihr.”Wie kann ich mein Rudel finden?”

fragte er sie voller Kummer.

“Nun,mein Bruder,du hast deine Stimme verloren.Deine Hingabe und deine Liebe.Finde sie wieder und was wichtig ist lebe sie.Dann werden dich deine Gefährten hören.So..können nur wenige dich sehen und hören.Vertrau deinen Instinkten.Deiner Stärke.Du bist Wolf und Mann.Schliesse nicht das eine aus,sondern verbinde,statt zu trennen.Sing das Lied deiner Seele wieder.”Sie gab ihm einen segnenden Kuss auf die Stirn und erzählte ihm eine Medizingeschichte. Daraus schöpfte der Wolf Hoffnung.Nahm sich ihre Worte zu Herzen. Und mit der Zeit…fand er den Mut zu sich zu stehen.Und eines Nachts,hörte er die Stimmen von anderen.Vollen Herzens stimmte er mit ein in das große Lied. Zur Dämmerung hörte er auch das zufriedene Krächzen der Rabin. Doch,welche Geschichte hatte ihm die Priesterin erzählt? Nun es war diese und sie ist für den schwarzen Wolf und für alle.

Ende