Das Medizinmärchen vom Wolf

Es war zu einer Zeit,die war und noch ist,da lebte ein einsamer Wolf ohne Rudel im Hambacher Wald.

Eines Tages wurde die Einsamkeit so groß,das er zu der Rabin ging,eine weise Gestalt der Anderswelt. “Was möchtest du von mir?” fragte sie sanft krächzend.

“Ich will mein Rudel finden.Es muss ganz nah sein.Und wenn es nicht hier ist;so will ich es unter den Menschen suchen.”sprach er mit sehnsucht in der Stimme.

“Gut.Ich verleihe dir die Gabe zum Mensch zu werden.Doch warne ich dich.” sprach sie und liess Stöcke um ihn fallen die sich zu Runen legten. Schmerz raste durch den Leib des Wolfes als er sich aufrichtete.Seine Hände betrachtete.Füße. Er öffnete den Mund und hörte seine veränderte Stimme.”Hab Dank,Rabin ! Ich werde sie finden.”

Doch zuvor schenkte ihm die Rabin noch neue Kleidung.Schwarz schimmernd wie es sein Fell gewesen war. So machte er sich auf in das Dorf.Lebte einige Zeit unter den Menschen.

Zunächst war er sehr beliebt.Sprach er doch von den alten Zaubern und Geheimnissen des Waldes.Von Fährten und Verstecken.Von den weisen des Waldes und den ältesten Bäumen und geheimen Quellen.

Doch..hatte er nicht bedacht das nicht alle Menschen ihn verstehen würden.Imner wenn ein Förster im Wald einen Baum umhieb,sang er vor Trauer.

Wurde gejagd,knurrte er die Jäger an. Die Magie die er zu Anfang gelebt hatte,wurde immer weiter unter Schmerz und Leid verborgen.Irgendwann hörte er ganz auf zu singen.Alles sah er grau und schwarz.Konnte nur das Leid sehen.

Eine junge Priesterin hatte mit ihm gesprochen und hatte ihn wirklich gehört.Sein Lied und sein Leid.Wie er war sie ein Wesen des Dazwischen.Auch wenn sie ein Mensch war,trug sie die Spuren der Rabin in sich und wirkte alt,trotz ihrer Jugend.So vertraute er sich ihr an.Zaghaft und scheu hatte er erst ihre Seelenfährte wahrgenommen und sich ihr dann angenähert.Denn durch die Stürme des Lebens hielt sie,trotz ihrer eigenen Zweifel und Sorgen,stand und half denen,die Rat oder Ohr bei ihr suchten.

So kam er eines Tages wieder zu ihr.”Wie kann ich mein Rudel finden?”

fragte er sie voller Kummer.

“Nun,mein Bruder,du hast deine Stimme verloren.Deine Hingabe und deine Liebe.Finde sie wieder und was wichtig ist lebe sie.Dann werden dich deine Gefährten hören.So..können nur wenige dich sehen und hören.Vertrau deinen Instinkten.Deiner Stärke.Du bist Wolf und Mann.Schliesse nicht das eine aus,sondern verbinde,statt zu trennen.Sing das Lied deiner Seele wieder.”Sie gab ihm einen segnenden Kuss auf die Stirn und erzählte ihm eine Medizingeschichte. Daraus schöpfte der Wolf Hoffnung.Nahm sich ihre Worte zu Herzen. Und mit der Zeit…fand er den Mut zu sich zu stehen.Und eines Nachts,hörte er die Stimmen von anderen.Vollen Herzens stimmte er mit ein in das große Lied. Zur Dämmerung hörte er auch das zufriedene Krächzen der Rabin. Doch,welche Geschichte hatte ihm die Priesterin erzählt? Nun es war diese und sie ist für den schwarzen Wolf und für alle.

Ende

Begegnung mit einen Baumkami

Die Schritte mich führen,zu den kleinen Wundern die dennoch blühen,ein kleines Glöckchen an meiner Tasche jagd die nicht wohlwollenden Kräfte fort und ruft die Wohlwollenden an diesen Ort.

In der Sonne sitzend,dem Lied der großen Mutter lauschen,über mir,die Blätter der Birken rauschen,was sie wohl miteinander plauschen,in dieser Zeit,außerhalb der Zeit?

Am Ausgang hin,erhascht mein Sinn,einen Blick aus der Anderswelt.Aufschauend werde ich gewahr und frag mich ‘War es schon vorher da?’ All die Jahre,ging ich daran vorbei und erkannte erst jetzt wer da sei.

Ein stiller Kami,wachend,verbunden mit der Birke,direkt auf Augenhöhe.Wir sehen einander an,sein Bild,zeigt es doch Magie,schlägt mich in seinem Bann.Danke Dir für diese Begegnung,weißer Wolf im Baum.

Woche in Bildern (Oha)

Sonntag mit #sinsunday

FB -Fund. Die Verbindung zweier Krafttiere am Kessel der Göttin

FB-Fund

Stress am Montag;All Hail Coffeina

Der Schlüssel der Göttin,zum Glück und eines weiteren Schrittes der Priesterschaft (derzeit beim Umarbeiten xD)

Mein neuer Blick. Sicherheit,Verwandlung.Ein Ort für mich.

Altweiber auf der Arbeit.

Wochenrune

Die Rune des Segens und der Fügung und des Schutzes der Götter und Göttinnen.

Dies ist Algiz.

Diese Rune hat sehr viele Ebenen an Bedeutungen,auch wenn sie mit am einfachsten aussieht.

Ihre Botschaft ist :

Das wichtige wird sich fügen und alles ist geleitet und geführt von den Mächten der Welten.Unter diesem Zeichen ist das ‘Jetzt’ der richtige und ewige Moment.Verbunden mit dem Höhen und mit den Tiefen.Die Zeichen das alles da ist was ihr braucht.’

Tröstlich erscheint diese Rune in Momenten der Veränderungen.Sie erinnert uns daran: Vertraue.

Runenkarten von Nadja Berger

Runenbotschaft von mir

Inoffizielle Totemtiere

Beides Geschenke einer engen Freundin. Der Steinbock im Ursprung für den fiktionalen Rittercharakter Gowther (es steht aber auch für durchhaltevermögen und Stärke) sowie den Fuchs,aus der Assoziation mit FoxSin Ban geschenkt,steht er doch für Schläue,Trickser. Anscheinend wächst der Kreis der Geister an.

Eule und Rabe als Haupt,die beiden als weitere.

Mal sehen,wenn es mit den Reisen wieder besser klappt,werde ich diese Verbindungen nochmal nachspüren.

Rabenflug III

Höre euch rufen,im hektischen AlleTage,erinnert mich an das wirklich wichtige,das anerkennen und tanzen mit dem Schatten und dem Licht.

Große Mutter,du der Stern der See,die große Rabin auf dem Feld,Mondgekrönte,dein Lied singe ich überall und das nicht nur zu dem heiligen Zeiten.Denn die wahre Magie lebt und atmet im Jetzt,nicht nur außerhalb am Altar,denn das wirkliche ist immer wahr.

Aus Steinen das Pentagramm,die Runen am Straßenrand,den Rabenruf ,das echte lernt man nicht aus Büchern,sondern wird erst mit dem Leben bekannt.

(Text&Pic by me)

Anrufung der Elemente II

Wind,du bewegendes Element, was bringst du uns für Gedanken? In den Wolken sind Zeichen des Wandels zu sehen,immer mehr begreifen und verstehen. Schenk ihnen die Inspiration, Wissen der Ahnen sei ihr Lohn.Ihr Tiere uns als Begleiter,Teil unserer Seelen,steht uns bei. Helft zu beenden Angst und Tyrannei.

Erde,stärkendes Element;das (er)trägt und nährt? Welches Wissen und Einweihungen birgst du,von denen sich viele abgekehrt? Mutter im Baum ,Mutter in der Erde,rühre in deinem Kessel den Sud der sehend macht.

Wasser,Tränen und Regen,Heilung und Reinheit und der Kreis der Veränderung.Welches Wissen bringst du? Heilung liegt in geweinten Tränen und gespendeten Segen. Der Kreislauf in der Einweihung der großen,vielnamigen Mutter.

Feuer,du uraltschönes Element.Dessen Kraft in der Erde und in der Sonne brennt.Erleuchte unseren Weg vom Trennenden zum Verbindenden.Hilf uns die Ängste zu löse.

Geist,Element in allem das lebt.In Baum und Fluss,Stein und Feuer. Verbinde was getrennt worden ist.Zu heilen,reisen,zu heulen und verändern ist deine Natur;hinterliesst in der Geschichte wenig Spur.

(Text & Pic by Nadine Böttcher (Veleda Alantia)