kleiner Besuch am Morgen

V.A.N.A (NB)

Ganz zutraulich kam die Amsel zum trinken.Auch das ist Magie.Die Magie des Alltags die genauso kraftvoll ist wie ein ausgefeiltes Ritual in drölf Schichten.

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Märchen von der Ernte

Es war einmal, zu einer Zeit die war und noch ist,da herrschte ein sehr heißer Sommer.Viele Pflanzen verdorrten ehe sie reif waren,Wälder dürsteten,Bäche vertrockneten.Das Leben überall geriet zum stillstehen.

Die Bewohner einer Stadt berieten sich.Manche gaben der Wissenschaft die Schuld,manche der Technik,andere den Menschen selbst.Unruhige Geister ritten auf den Winden und machten sie Menschen dazu noch wütend und traurig auf sich selbst.

Eine junge Frau betete an einem Schrein zur Göttin der Wasser.”Mutter;”bat sie,mit Liebe im Herzen;”erhöre uns.Wir darben.Was ist das für ein Wandel?”

Das Bild der Göttin blieb stumm dich hörte sie in ihrem inneren eine Stimme.”Geh zum verwundeten Drachen.Bringt Feuer und Wasser im Einklang.”

Mit Mut im Herzen ging sie nun los und erntete oft spott.Die Zeit die sie mit Drachen brauchte war kostbar.

So stieg sie auf einen Hügel der als Ort der Heilung bekannt ist und dankte den Geistern für die sichere Fahrt.

Abends entzündete sie ein duftendes Feuer und sang die Melodie ihres Herzens das den Drachen rufen würde.

So wartete sie und er kam,gebeugt von seinem eigenen Schatten.”Mein Liebster.”sagte die junge Frau hoffnungsvoll.”Das Land darf nicht verächzen.Lass uns gemeinsam hilfe weben.”

“Nur wenn du bleibst.”erklang des Drachens Stimme,eingehüllt vom Flammenschein und den tiefen der Nacht. “Ich kann nicht.Dies ist ein Ort der Drachen.Bleibe ich zulange,verbrenne ich.Wenn du wieder gesund bist;werden wir wieder gemeinsam fliegen.”

Das beruhigte den Drachen und so vereinten sie Flamme und Wasser in einem heiligen,magischen Lied,denn die junge Frau war eine Zaunreitende.

‘Von den Bergen den Schnee,türmt euch auf ihr Wolken.Bei der Erde stärke,und dem Flusse,lasst die Fluten kommen.Regenfrau dort im Tau,wir erbitten deine Wonne,lass mild sein den Herrn der Sonne!’

Lange Zeit geschah nichts ,doch dann prasselten die ersten Tropfen.Der Himmel wurde grau.Alles zog Kraft daraus.

So umarmte sie den Drachen und ging gestärkt zurück.In der Stadt wusste niemand davon,außer einem Raben,der dies sah und mir anvertraut hat.

Ende

(Märchen von NB (V.A.N.A )

Silent Guardian

Silent Guardian,

in Oak,Ash and Willow Tree.Wherever I be,you hear my heart.Let the good flow in from the start.

Ravenwings and Owleyes carring me through hardest Times. (Pic and Text by me

Stiller Wächter,

in Eiche und Esche und Weidenbaum.Woimmer ich auch bin,hörst du mein Herz.Lass das gute vom Anfang fließen.

Rabenschwingen und Eulenaugen,tragen mich durch die härtesten Zeiten.

Wochenrune

Das Gleichgewicht ,

Tag und Nacht,

Innen und außen.

Das ist Dagaz.

Diese Rune erinnert uns das wir im Gleichgewicht sein können.Es ist schwer zu erreichen denn das Leben in uns wird immer schneller. Die Folgen sind uns allen bekannt.

Das innere und äußere gehören zusammen.

So kann es auch sein das das Leben und jetzt sanft schubst das wir gewisse Kräfte,die wir die letzten Monate oder Jahre gepflegt haben ,unsere Kraft durch Rituale im Alltag und Seelenreisen,endlich leben sollen.

Jetzt ist die Zeit.Die Welt und Welten warten darauf. Das erfordert Mut,ganz klar. Doch atmen wir durch,fühlen unsere Wurzeln,die Unterstützung der anderen Seite,dann können wir das erreichen.

Sei willkommen Dagaz )0(

Runenkarten von Nadja Berger/SamtStein

Runendeutung von mir.

Auf dem Weg (I)

Die junge Frau saß im Bus.Draußen ging gerade die Sonne auf.In der noch kühlen Morgenluft hing bereits der Duft der ersten Frühsommerblüten.Sie sah auf als sich eine Frau neben sie setzte.Auf ihrem grauen Tshirt war eine Eule aus Nieten,um ihren Hals trug sie die Replik eines kleinen Schwertes.

Ihre Augen schimmerten im gold der Sonne wie Messing. Ein Duft begleitete sie.”Darf ich fragen was du hörst?” sprach sie die junge Frau an die faziniert von ihrem Anblick war.”Loreena Mckennit.”antwortete sie und reichte ihr einen Ohrstöpsel.”Ah..ich mag diese Frau.Aber auch gutes Heavy Metal verabscheue ich nicht.”Die zeitlos wirkende Frau schenkte ihr ein Lächeln.

“Ihr meint uns immer auf ein Podest stellen zu müssen.Wir alle..egal woher wir kommen,leben mitten unter euch.Wir sind die nerdige Cosplayerin mit dem Wildschweinsymbol,die Frau an der Kasse,die Bibliotheksangestellte.Meine Brüder findest du genauso an den Alltäglichen Stellen.Wir freuen uns wenn ihr uns als Gestalt im Wind erhascht,doch genauso sind wir in dem Buch das du liest,in der Serie die du magst.Oder in dem Mann beim Bäcker in der Schlange.”

Verdutzt sah sie die andere Frau an.”Und wer bist du?” Wieder ein Lächeln.”Ich bin die Eule aus Athen und der Rabe hier im Wald.Der Fuchs und Bär,Das Buch und der Buchstabe.Erde und Wasser..wie du mich benennst wird richtig sein.” Plötzlich stieg sie am Bahnhof aus und ein würziger Duft wie von Olive und Lorbeer,Moos und Eiche folgte ihr.Die junge Frau lächelte. “Danke..”flüsterte sie der Gestalt nach.

Magie der kleinen Dinge #1

Jetzt bin ich gerade ein bisschen überwältigt..

Die letzten Wochen und Monate waren,wie ihr ja nachlesen konntet,echt hart.

Ängste bestimmten meine Gedanken znd ich wurde gezwungen mit ganz wenig auszukommen.

Jetzt,die letzten Wochen bekam ich durch verschiedene Leute Geschenke oder kleine Gaben.

Als erstes kam eine Eule zu mir zurück die ich selber verschenkt hatte.Dazu eine ‘Feenräucherung’.

Gestern kam ein kleiner ‘Geldsegen’.

Und heute,über eine Arbeizskollegin und Freundn ein ‘Schutzbild’ mit dem Foto eines Tower of London-Raben das sie selber schoß.Es war ihre erste ‘Premiere’ jemanden etwas magisches und von ihr selbst gewirktes weiterzugeben.

Dabei sagte sie das es für mich als -großer Schutz und Tor dienen soll,das sich für mich nochmal öffnen würde und das ich tiefer die Magie leben könnte’

Uff.

Heftig…dabei versuch ich erst noch die Verbindung wieder zu finden und zu fühlen.

Mein Reisealtar wird heute nochmal aussortiert und ein paar Dinge in Pause geschickt.Runenkarten wurden schon durch Runenplättchen die mein Soulbro mir machte.

Mal sehen was geschieht…

Ich bin dankbar. )0( 🙏

Vom Tee und der Teeschale (Zenmärchen)

Es war zu einer Zeit,die war und noch ist,da ging eine junge Schülerin zu ihrem Meister.Dieser lebte und arbeitete in einer Tontöpferei für Teeschalen. Der jungen Frau war das Herz vor Sorgen und Ängsten schwer als sie den Steinpfad durch den Pinienwald ging.Sie hatte keinen Sinn für das was sie umgab.

Das die Bäume ihre Sinne mit ihrem Duft und der Luft beruhigten.Die Steine ihr Halt gaben. All das sah sie nicht.Sie konnte nur den Schatten sehen,der ihr Leben einhüllte,wie ein Tuch. Auf dem Weg fand sie einen Fuchs vor,der in eine Falle geraten war.Das Tier sah sie mit bernsteinfarbenen Augen an und hatte mehr Seele als mancher Mensch.

“Tut mir Leid,ich kann dir nicht helfen.Du bist doch stark,hilf dir selbst.”Mit diesem Worten ging sie weiter und das Tier sah ihr hinterher. An der Hütte des Meisters angekommen erwartete er sie schon.”Komm ruhig her,kleine Kirschblüte,der Wald sagte mir das du kommen würdest.”

Vor dem Meister auf dem einfachen Brett aus Holz schwelte ein kleines Räucherstäbchen und eine unförmige große Schale drand da.Sie war wohl mal zerbrochen gewesen und ihre Sprünge waren mit Silber hervorgehoben. Der Meister begann kurz den Kamis zu danken,klatschte dreimal und begann der Frau einen Tee zubereiten.”Ich bin nicht hier um Tee zu trinken! Man sagt von euch das ihr einer der Meister seid,die mir helfen könnten.Ich bin unverschuldet arm geworden.Bitte ,helft mir!” Der zeitlose Meister lächelte geheimnissvoll.

“Erstmal eine Tasse Tee.” Mit einer respektvollen Haltung überreichte er ihr der jungen Frau die hässlich schöne Schale als sei sie eine verehrte Ahnin oder Göttin.Das machte sie noch unruhiger doch nahm sie die unregelmäßige Schale,die so unstet war wie ihr Leben,in ihre Hände und dankte.

In der Schale war der Tee wie der Schaum der kostbarsten Jade.Sie trank und spürte für ein paar Minuten das ewige Jetzt,die Geister,die Erde und ihre Möglichkeiten.Der Meister lächelte.”So,nun können wir reden.” Aus ihr sprudelten Worte und Ängste. Der Meister ging mit ihr,während sie sprachen zu einem Stein,der von einer weißen Papiergirlande als heilig markiert worden war.”Der Tee gab dir Ohren zu hören.Der Stein wird dich lehren zu sehen.” Damit verliess er sie,gab ihr aber zu verstehen wo er auf sie warten würde. Durch den Tee beruhigt dachte sie nach.Die Schale war kaputt.Nicht heil oder vollkommen.Sondern unregelmäßig.Geehrt durch das Silber.”

Etwas was kaputt ist kann nicht vollkommen sein.Mein Leben ist auch kaputt.Meine Seele am Abgrund.” erklärte die junge Frau dem Stein. Der Stein antwortete ihr mit Ruhe. Dann geschah etwas…Der Moment wurde ewig.Sie fühlte sich verbunden mit dem Stein,den Wurzeln des Waldes.Der Luft und der Feuchtigkeit.Es war alles was sie hatte. Als der Moment des Jetzt vorbei war kam sie zur Hütte zurück.”Der Stein hat dich gelehrt.Noch ein Tee?” Sie kniete sich hin und sah die Teezeremonie mit neuen Augen. Eine Füchsin kam hinzu.Es war das verletzte Tier. So kniete sie sich hin und teilte mit ihm Wärme und versorgte die Wunde.

“Wenn ich dich heile,heile ich mich und alle.”Der Meister lächelte.”Alles ist heilig.Und alles führt in die Ruhe.Lausche wann immer du kannst dem Jetzt wo du bist.” Die Frau kehrte heim und folgte dem Weg des Tees und der Natur. Die Füchsin wurde zu ihrer Gefährtin und wachte über sie.

Ende.

(verfasst von Nadine Böttcher/Veleda Alantia)