Dankbarkeit

Ich habs geschafft ♡ Heute war eine Probe für mich. Denn meine Rede passte nicht mehr in den Fluss zu den anderen.Also musste ich spontan anders machen.Und,den Göttern und Ahnen sei dank ! Es kam gut an !

Im Park (Alltagsmärchen I)

Die Frau mit den schwarzen Rabenfedern saß an einem Kohlebecken,aus dem süß duftender Rauch nach Salbei und Lavendel die Luft reinigte.Sie saß ihrer Schülerin gegenüber.“Erzähl mir,was du erlebt hast,meine Tochter.Dadurch trittst du ein in den Kreis der Bardinnen und Geschichtenfrauen.Erzähle sie so,wie sie aus deinem Herzen kommt.“Die junge Frau legte sich einen grauen Mantel an,auf dem ein schwarzer Rabe und eine Eule zu sehen war.Kurz bat sie die Göttin der Inspiriation ,sowie die Götter des Windes um Beistand.Dann begann sie zu erzählen…

Die Woche war heiß und drückend gewesen.Alles litt unter der Hitze der Sonne,besonders das Land und die Tiere. Es waren anstrengende Tage gewesen,Tage die den Geist nicht ermutigen zu reisen.

Die junge Frau packte ihren Reisealtar in eine Tasche.In der Nacht hatte sie in einem Traum einen Ruf gehört.Nun war es an der Zeit,ihm zu folgen.Wie jedesmal ergriffen sie Ängste.Was würde sie da finden? Was hatte dorthin gerufen? Und konnte sie es schultern,was sie rief?

Ihr Freund holte sie ab und gemeinsam fuhren sie zum Krankenhaus.Es war ein Ort der jeden Menschen mit seiner eigenen Magie begrüßte.Mohn blühlte in zartem Blüten und doch knalligen Rot,Hopfen und Brennessel und in der Mitte,aus Wein und Rosen,erwartete sie das Labyrinth,das erst vor zwei Jahren angelegt war. Mit einem Kuss veranschiedete sie sich und begann,mit nackten Füßen,dem gewundenen,mit Torf bedeckten Pfaden entlang zu gehen.

In sich versunken kam ihr eine ältere Frau entgegen.“Es ist so schade das die Insekten fehlen.Ich musste einfach raus.Anscheinend ists bei mir was schlimmes.“Die Frau war blass und nervös.So wühlte sie in ihrer Tasche und fand einen Stein den sie mal woanders aufgelesen hatte.“Hier,nehmen sie das und halten sie sich daran fest,wenn die Angst sie aufressen will.“ Verwundert sah die ältere Frau in die Augen der jüngeren und was immer sie da erblickte,liess sie aus Dankbarkeit weinen.

Nun näherte sie sich dem Herz des Labyrinthes.Der Ort war ungleichmäßig rund,doch herrschte in ihm Stille wie in einem Hain.

Sie baute einen kleinen Kreis aus Steinen,legte drei gesammelte Blüten als Dank und begann zu singen :” Wir alle kommen von der Göttin,und zu ihr kehren wir zurück,wie ein Regentropfen der sich mit dem Meer vereint…”

Als die junge Frau geendet hatte hörte sie ein paar Raben schreien.In ihrem Ruf fand sie dle Antwort,die sie hergetrieben hatte.

Sie verliess in Stille das Labyrinth und berührte am Ausgang die schlafende Göttin im Stein.

Ende.

(Märchen und Bilder von mir selber geschrieben und geschossen).

Tyrstag’gedanken

Moin moin ihr Lieben,

wie war euer Wochenbeginn?

Meiner war von einer merkwürdigen Unruhe ,eine Art ‘Lampenfieber’ erfüllt.Lesen,musik hören half nicht.

Am Samstag erhielt ich wieder einen Brief der Inkasso.Gestern hab ich ihn schon ins Postfach meines Anwaltes geschmissen.Das schwierigste ist an solchen Tagen nicht die Angst überhand bekommen zu lassen und das ist schon nicht einfach. Es gab auch gute Momente (zb das aus 5 Tagen nur einer für den Urlaub wurde,eine Einladung des Werkstattrates nach Krefeld,probieren von Ginsengkaffee (leecker♡) und eine Einladung in eine öffentliche englische Göttingruppe) .Darauf sollte ich mich konzentrieren.

Das Tal ist halt noch nicht durchschritten und die Eule und der Rabe und die Göttin helfen mir dadurch….

essen : gebratener Gemüsereis mit weißer Miso

amulett: wundertätige Medaille

spirituell : Altardienst (ohne Räucherwerk) und einen stärkenden Pomander aufgetragen.

Duft: Jean&Len Soho Lounge

Buch : Der Geist der vier Winde,Lynn Andrews.

Gemeinschaftswerk (the Caster & the Doll)

Moin moin ihr Lieben,

gestern kam ein schönes Paketchen an.Eine Fanfiction-Sammlung,ein Gemeinschaftswerk von einer guten Freundin und mir.Ich habe die Autorin auf dem Cover fotografiert und auch manche der Geschichten angeregt.Also wieder etwas auf das ich Stolz sein darf,auch wenn ich nichts geschrieben habe :-).

Auf dem Weg (I)

Die junge Frau saß im Bus.Draußen ging gerade die Sonne auf.In der noch kühlen Morgenluft hing bereits der Duft der ersten Frühsommerblüten.Sie sah auf als sich eine Frau neben sie setzte.Auf ihrem grauen Tshirt war eine Eule aus Nieten,um ihren Hals trug sie die Replik eines kleinen Schwertes.

Ihre Augen schimmerten im gold der Sonne wie Messing. Ein Duft begleitete sie.”Darf ich fragen was du hörst?” sprach sie die junge Frau an die faziniert von ihrem Anblick war.”Loreena Mckennit.”antwortete sie und reichte ihr einen Ohrstöpsel.”Ah..ich mag diese Frau.Aber auch gutes Heavy Metal verabscheue ich nicht.”Die zeitlos wirkende Frau schenkte ihr ein Lächeln.

“Ihr meint uns immer auf ein Podest stellen zu müssen.Wir alle..egal woher wir kommen,leben mitten unter euch.Wir sind die nerdige Cosplayerin mit dem Wildschweinsymbol,die Frau an der Kasse,die Bibliotheksangestellte.Meine Brüder findest du genauso an den Alltäglichen Stellen.Wir freuen uns wenn ihr uns als Gestalt im Wind erhascht,doch genauso sind wir in dem Buch das du liest,in der Serie die du magst.Oder in dem Mann beim Bäcker in der Schlange.”

Verdutzt sah sie die andere Frau an.”Und wer bist du?” Wieder ein Lächeln.”Ich bin die Eule aus Athen und der Rabe hier im Wald.Der Fuchs und Bär,Das Buch und der Buchstabe.Erde und Wasser..wie du mich benennst wird richtig sein.” Plötzlich stieg sie am Bahnhof aus und ein würziger Duft wie von Olive und Lorbeer,Moos und Eiche folgte ihr.Die junge Frau lächelte. “Danke..”flüsterte sie der Gestalt nach.

Ancestor Walk /Friedhofsbesuch

Betrete den Ort,an dem die Zeit nicht fließt.Sie flüstert nur in den Rascheln der Bäume zusammen mit den Toten Träume.

Geh ich durch das Tor ist es nicht mehr wie zuvor.Hinter den Mauern bleibt die hetzende Welt mit ihren grellen Farben und Düften,den reißerisch schreienden Worten zurück.Tauch ein in die Geschichte der Heimat ,Stück für Stück.Zwischen dem behauenen Stein,manch gewobenen Stein,finde ich ein bisschen Glück.

Die Ahnen,sie wandeln dort,denn sie sind nie ganz fort.Im halbgetrockneten Strauße ,im auf den Stein vergossenen Wein. Doch seh ich zwischendurch,im Licht des Zwielichtes Sie dort gehen. Ihr Gesicht jung,wie von Kirschenblüten verweht,gekleidet in Jeans oder aus Kleidern der alten Tagen,mit Spitze zur Zierde,trägt sie ihre Trauer und Kraft in Würde.

Nachdenklich gehe ich,auf der stillen Städteinsel.Verweile bei den steinenern Freunden,die sanft lächeln über meine Sorgen,können mir doch von ihrer Ruhe und Schönheit borgen.Die Geschichte der Heimatstadt ,ist alt,so wie die Wurzeln der Bäume,geben halt.

by Nadine Böttcher ;Veleda Alantia