Devotional (ohne Flitter)

Leben was man lehrt,
Lehren was man lebt.

Danke an die Herrin vom See,
Danke an die Göttin in der Erde,mit dem Schlüsseln und Fackeln in der Hand.
Danke an die Vogelfrau,
den Stern des Meeres mit Lilie und Rosenperlen des Gebetes,
Danke an meine Ahnen,
Danke,Geister des Ortes meiner Heimat.

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Moderne Hexe an dreifachen Wegen



Für Juniper Mercuris

Unscheinbar,kaum zu erkennen oder zu sehen,wirst Du vielleicht an ihr vorrüber gehen.
Ihre Augen ,mit schwarz betont,haben einen Hauch an sich,der verbindet,uralt und neu,Sie und dich.

Wer ist sie nur?
Die mit dir sitzt im Bus,auf der Straßenflur.
Inmitten des Waldes aus Stein,scheint sie ganz anders..und doch nicht zu sein.

Du riechst ihren Duft,
erdig,leicht,Kräuter oder Räucherwerk. Etwas an ihr spricht zu Dir,sie hat einen anderen Wert.

Ein Buch,Mp3-Player voll ungewohnter Musik,der ihre Seele in Trance,die Anderswelt zieht. Selbstgekochtes,von Kräutern und Gewürzen,die dem Leben Geschmack geben,beginnst sie langsam zu verstehen.

In ihrer Haut,schwarze Zeichen,die weit über sich selbst hinausreichen.
Sie zeigen dir,wer mit Ihr,hinter ihr geht,selbst wenn sie im Labyrinth des Lebens innehält und nicht weitergeht. Diese Zeichen zeigen dir,wer über sie wacht,im Arbeitsalltag und bei Nacht.

Ihre Kraft,ein Schlüsselbund,der Göttin Geschenk,mit einem Lochstein, der sie stets erinnert im AlleTage,wer sie ist und wird sein.In ihre Kleidung,Zeichen und Magie gestickt, die Magie des Webens,ihr zu eigen ,während die Göttin des Herdfeuers segnend über sie wacht,gleich was sie unterlässt oder macht.

von den zwei Raben

Es war zu einer Zeit die gerade ist und doch schon gewesen ist, da flogen zwei Raben über eine Stadt,die im Griff einer gefährlichen Krankheit stand.

Nicht nur griff sie die Körper an, sondern fing auch an die Beziehungen der Menschen zu sich selbst,der Natur und der Anderswelt anzugreifen.

Die Raben selber waren nicht gleich.Der eine war schwarz wie die Dunkelheit einer mondlosen Nacht,oder eine Höhle in die kein Licht drang,der andere war weiß wie das Licht der Mondin,silbrig wie Perlmutt.

Der schwarze kannte und sah die neun Welten des Weltenbaumes,der andere kannte alle Welten und Inseln der Anderswelt.

“Gebt den Menschen Hoffnungen.Diese Zeit ist eine des Krieges um Meinungen,der einen Graben aufwirft. Erinnert sie das alles miteinander verbunden ist.Das sie die Eichel in der Erde sind, die Krone des Baumes,in unendlichen Richtungen,und das sie ihre Gedanken auf die Menschen,nicht die Meinungen richten sollen.Nehmt ihnen die Sorgen.Gebt ihnen Kraft.”

so sprachen die Göttinnen und Götter zu ihnen.

Die Herrin der Raben ging zum grauen Wanderer.

“Diesen Sturm hast weder Du,noch ich gewollt,Ofnir. Lass uns mit ihnen in die Welten der Menschen gehen.” Der Wanderer nickte und wurde zum Wolf und Sturm ,während die große Königin zu einem Schwarm Raben wurde.

Die beiden so unterschiedlichen Boten flogen also nun über die moderne Stadt.Versuchten zu reden und die Menschen zu erreichen.Doch niemamd schien sie mehr zu verstehen.

So landeten sie vor einer Kirche.

“Was sollen wir nur tun? Sie sind zu sehr beschäftigt mit ihren Sorgen und Nöten..”

sagte der schwarze Rabe.

Der weiße überlegte.

“Es muss noch Menschen geben die uns hören können.Die unter alldem Lärm die Stille im Herzen finden um uns zu hören.Suchen wir solche.”

Und wie zur Bestätigung wehte ein Wind an ihnen vorbei.

So erhoben sie sich in die Lüfte und vertrauten den unsichtbaren Flüssen in der Luft.

Bis sie eines Tages eine junge Frau sahen ,die den alten Weisen auf ihrem Mp3-player lauschte.

Überrascht hörte sie auf und sah auf,wo die beiden Raben saßen. “Sei gegrüßt,Tochter der Erde.” hörte sie die Stimmen.

“Was ist eure Botschaft?”

“Du bist nicht allein.Bist eins in allen Welten.Erinnere dich dessen was du jetzt geben kannst.Jeder von euch kann ein Leuchtturm der Hoffnung werden.”

Sie war nicht allein?

“Habt ihr nicht gesehen wie die Welt ist?”

“Doch.Doch wo es Gräben gibt,können auch Brücken existieren.Werde zu einer Brücke.Erinnert euch unserer Unterstützung.Jede;wirklich jede Tat,so groß oder Klein,öffentlich oder geheim gewebt,hilft.Alle Göttinnen und Götter segnen euch und reichen euch die Hände.”

Dann schwangen sich beide im die Lüfte um den nächsten Menschen zu finden.

Warum ich davon weiß?

Weil sie mir in einem Traum erschienen sind.

Ende

Quarantänetagebuch (9)

Gestern war der Tag voller Anspannung und warten.

Warten auf das Gesundheitsamt.

Das machte nervös.

So hab ich etwas Hausarbeit gemacht,einen Brief der Stadt aus dem Postfach geholt der ..sagen wir..nett war…aber nicht das ist worauf ich warte.

Um halb 5 ,ich war schon müde vom warten und horchen,kam endlich der Typ von Gesundheitsamt.Der ganze Test dauerte keine 5 Minuten.Heute kommt das Ergebnis.

Meine Nacht war dafür mit seltsamen Träumen.

Ich war in einer der Kirchen der Anderswelt.Das innere Schiff war riesig und der Aufbau ear ein ein Elipser Kreis.Vor dem Schreinen von jeder Religion,Tradition und Richtungen war ein Basar.Jedesmal ist er anders und neu.Ich nahm kleine Minispiegel mit der Creme einer weltweiten Kraftpflanze mit.Überall summte und brummte es von den Stimmen der Menschen und ich konnte nicht aus dem Pulk heraus.

Mal sehen was wie heute noch wird.

Passt auf euch auf und blessed be )0(

Sein und Tun

Es wird viel getan dieser irren Tage,die sich wie Zwischenbereiche anfühlen.

Umbruch.

Verwandlung.

Wegbrechen und Neuaufbau.

Doch gibt es zwei Arten der alten Wege (und nicht nur von denen,sondern übergreifend).

Den Äußeren Weg mit Tempeln,Organisationen,Geschäften,Büchern und Accounts auf dem sozialen Netzwerken.

Und den Inneren Weg. Der meißt dreckig ist,unscheinbar, von außen wirkt als tue man nichts.

Beide Wege sind gleich wertig und auch gleich wichtig,nur anders vom Gewicht her.

Und sie greifen auch ineinander,immerhin sind diese Gedanken auf einen Blog lesbar.

Das letzte Jahr war wie ein Diamantschleifer.Und so hat auch die Göttin gewirkt,nicht nur in meinem Leben,sondern auch in anderen (hier einen dicken schwesterngruß an JuniperMercuris)

Das was unnötig war,fiel ab.

Wie eine Schlange die sich häutet.

Die äußeren Wege sind leicht auszumachen.Tolle Bilder auf diversen Instagramaccounts, Lovebombing, Werbung (auch berechtigt) für diverse Sachen. Zeigen das man da ist.

Das ist wichtig ,gerade jetzt. Das ist der aktive Weg.

Und dann gibts den inneren Weg.

Die Berufungen.(die es im letzten Jahr auch bei manchen nach außen zeigbar geschafft haben) Sie sind nun sichtbar.Aber dennoch schwerer auszumachen im ganzen Tun. Ich trage meine Tattoos als Zeichen,und die Berufung war keine Tollerei die wieder verschwand.Ich verbinde die Wege meiner Familie mit denen in meinem Herzen.Das Meer,die Steine,die Göttin mit der Mystik der Wege.

Ich folge dem Ruf nicht für mich.Sondern für Sie,die Göttin.Es liegt mir nichts an einem großen ‘Anhängerkreis’, um viele Leute die mich feiern.Ich gebe das weiter was Sie will,in meinen Worten,in der Zeit wo ich da bin und zuhöre,Rat erteile (der nie absolut ist).

Wie die Familie, war auch das etwas was in den größten Umbrüchen letztes Jahr mich stark getragen hatte.Selbst inmitten von Umzugskartons,Stress und Papierkram und Corona,war es da.Beständig wie der Stein und doch so verwandelnd wie das Wasser. Sowohl in Freunden und Seelengeschwistern (Mercuris nochmal♡) kam dieses beständige Da-Sein. Hilfe.Erinnern.

Und Beständigkeit scheint das Thema von 21 zu sein. Und diese ist oft unscheinbar,doch sehr klar.

Die inneren Wege sind tatsächlich arg simpel.Von lesen (ich hab mir von Teresa von Avila ‘die innere Burg’ geholt,nachdem ich Bingen sehr liebe (ihre Musik♡) und mit Eckhard noch sm rumrätseln bin was er denn sagen möchte) ,Musik hören (singen und tanzen,Wardruna bringen großartige magische Musik raus) ,und schreiben.Oder einfach ein Gebet,Meditation machen und eine Kerze an den Altären und Schreinen entzünden.

Das ist nicht groß und oft nicht eines Fotos wert. Es gibt auch Künste die untergehen.Da hilft Vertrauen,Beständigkeit.Geduld.

Mein Weg eckt an.Ich habe ein paar Sachen veröffentlicht,aber nicht groß.Mein Denken ist sehr weit und frei.Doch weiß ich,durch höhen und Tiefen,wer und wo meine Wurzeln sind ,und diese wachsen sehr divers.

Das innere ist oft die Leere,die doch empfangend ist.Die Form ist das aktive das darüber hinaus zeigt was es ist.Inspiration,Handwerk,Sichtbar machen und Sein.

Das Sein ist ungleich schwerer.Denn was sind wir wenn unser aktives Darstellen weg fällt?

Wird unsere Kraft weniger? Unsere Verbindungen zur Anderswelt,den Ahnen,Göttern,Geistern?

Diese Antworten können wir uns nur selbst geben. Das Gewicht der beiden Wege ist jedoch im ungleichgewicht. Wir konsumieren,statt das was wir haben richtig in uns zu fühlen.Und dieses Fühlen ist ohne Zeit. Es wird egal ob wir ‘offiziel’ sind, zu einer Organisation gehören oder nicht.

Um Nell aus Haunting of Hill House zu zitieren ‘Der Rest ist Glitter.’

Begegnung

Raben kreisten am Mittwoch über die Straßen der Stadt.Bis auf das rufen der gefiederten Boten der Götter herrschte Stille.

Die junge Frau sah sich an der Bushaltestelle um.Eine Mischung aus Regen und Schnee fiel lautlos auf die mit Salz ausgestreuten Straßen.

“Mistwetter,nicht wahr?”

sagte eine großväterliche Stimme mit warmer und tiefer Klangfarbe.

“Hmm..ohja.”

antwortete sie in Gedanken.

“Derzeit ist alles ein Chaos.Dämonische Winde,Gerüchte,Ängste …”

“Die Menschen zerfleischen sich und verlieren,Hoffnung.”antwortete sie.

“Du aber nicht.”

sagte der ältere Mann.Nun sah sie ihn an.Ein Auge war hell wie der Himmel,eisig,graublau.Ein bisschen Wahnsinn und unendliche Weisheit. Das andere war braun und tief wie ein Brunnen.

“Ich nicht..Nein.”

“Warum?”

fragte er und der Wind rauschte etwas.

“Ich vertraue.Glaube.Und bin dennoch rational.Achte auf mich.”

antwortete sie ihm,denn der Mann lächelte nun.

Dann kam der Bus und als sie einstieg war der Mann,wie ein Wanderer..verschwunden.

Weg der Priesterschaft

Ich danke für den Weg den ich bereits gegangen bin.
Und für das Vertrauen in das was sich jetzt vor mir aufzeigt.
Ich vertraue mir und dem Weg.
Ich kann das.
Habe die Kraft dafür.
Den Mut.
Eine Stimme sein für meine Stadt.
Meine Worte sind meine Gabe,
Hoffnung und Vertrauen,
aber auch Demut und Zweifel.
Das ist normal.
Ich bin nicht eines,
sondern vieles zugleich.
Eule und Rabe,
stärkt mich mit Weisheit und Geduld.
Danke für diese Chance.

Die Waldfrau

Foto von TB (redhaired_witch) ,danke Sis für das Bild ,dies ist auch deine Geschichte.

Die Waldfrau

Es war zu einer Zeit,die einst war,und jetzt gerade ist,da suchte eine Frau nach Rat und Führung.In all den Jahren ihres Lebens hatte sie sich selbst verloren.Die Meinungen anderer über sie lasteten wie Blei auf ihr.Dazu Angst,niemanden zu genügen.Nicht wert am Leben zu sein. Alles hatte sie versucht.Ärzte und Therapien.In der Kunsttherapie und einer inneren Reise,die während einer geführten Meditation geschah,hatte sie einen Hauch gespürt.Einem Hauch,den sie nun nachging. Sie stand mit einem Bein fest in ihrem Leben,doch das Gefühl das es mehr gab liess sie nicht los.

Eines Tages, kurz vor Imbolc, war sie unterwegs,im strömenden Regen. An einer Bushaltestelle war eine Frau aufgetaucht,die sie vorher nicht gesehen hatte.Ihr Mantel erinnerte an die Rinde der Birke,ihre Hosen waren dunkel wie nasse Erde.An ihrem Mantel war eine Brosche aus Silber mit Mondstein,der selbst das geringste Licht wiedergab. Erstaunt blickte sie die Frau an.”Keine Angst,du bist nicht verrückt.Aber du bist ver-rückt.Finde mich im Stadtwald.Dort reden wir.” Dann war sie verschwunden.

Die junge Frau überlegte lange ob sie es tun sollte.Denn was würde mit ihr geschehen? Sie lebte sich doch schon in ihrer Arbeit und Kunst aus.Reichte das nicht? Dazu war sie nicht gesund. Aber…diese Frau hatte sie gerufen.

So ging sie eines Abends,es dämmerte gerade,in den Wald. Das Zwielicht hatte eine ganz eigene Magie.Machte selbst Forstwege zu Orten der Magie.

Ein Rascheln zog ihre Aufmerksamkeit auf sich.Dort stand sie.Und diesesmal erschien sie wie eine Heilerin.Doch trug sie einen Kopfschmuck der der Krone einer Eiche ähnelte,ein Duft von Wacholder ging von ihr aus,tief und würzig,befreiend wie der ganze Atem des Waldes. Wortlos öffnete die Frau die Arme und die junge Frau ging zu ihr hin.Warum? Sie wusste zuerst die Antwort nicht. “Mein Kind.Du bist nicht verbraucht,noch zu krank um zu mir zu kommen.In dir ruht eine Weisheit,die so tief ist wie das Wurzelgeflecht.Schliess für einen Moment die Augen.” So tat sie es. Spürte wie ihre inneren Wände und Ängste mit dem Blätterrauschen aufgeweicht wurden. Über den beiden Frauen flog ein krächzender Rabe.Schien diese Begegnung zu segnen.Als sie die Augen öffnete hielt ihr die Waldfrau einen Becher hin.Er war unregelmäßig aus Ton geformt,hatte Macken und Risse,die mit Silber erfüllt waren. “Trink Kind,dieser Kelch bist du.Finde Ruhe und Kraft in dir. Perfektes ist schal und wer nur in einem Gedanken lebt,sieht nicht was ihn sonst noch umgibt.Gedenke meiner und deiner ,Tochter und Schwester.”

Die junge Frau schmeckte Honig und Apfelessig auf ihrer Zunge als plötzlich ein Sturm aufkam,Regen peitschte und die Waldfrau verschwunden war. So ging sie zurück nach Hause,lebte so gut sie konnte,bewusst,im Einklang von Seele,Geist und Körper.Sie hatte noch immer ihre Ängste,und es gab Momente wo sie sich nicht wert genug fühlte für das was das Leben ihr schenkte.

Doch verlor sie eines nie.

Hoffnung und Mut.

Ende

Julsunlight(I)

Ehrendenkmal in Billerbeck (by NB (Veleda Alantia))

Das Licht ,das scheint in der dunkelsten Zeit,
bringt die Hoffnung,Kraft,Mut,Verstand,Vertrauen in unsere Zeit.
Erleuchtet unsere Schatten,
die hinter den Schleiern,
auf das wir sie verstehen,sie nähren,ansehen und erkennen,
so werden die Götter und Göttinnen,Ahnen und Geister uns bei unseren Namen nennen.
Lasst uns die Lichter entzünden,in unseren Herzen und unseren Taten,
in dieser dunkelsten Zeit des Jahres.