Taranis’gedanken

Moin moin ihr Lieben,

das Wetter ist leicht regnerisch. Diesig. Windig noch dazu.

Der gestrige Tag war ….durchwachsen. Zwar bekam ich einen wichtigen Anruf vom Amt,doch konnte der mir nicht weiterhelfen. Ich bin zu lange dort.

Meine letzte Hoffnung ist jetzt die Psychologin ,doch die ist sehr schwer ans Telefon zu bekommen.Echt mist.

Heute hat meine Mum einen wichtigen ersten Termin. Irgendwie hats diese kurze Woche in sich.

Der neue Begleiter hat sich bemerkbar gemacht. Mal sehen wie er mir helfen kann.

Mögen wir heute in uns den Quell unserer Eigenkraft finden. Möge sich für uns neues Wissen um die Verflochtenheit der Welten erschliessen.Möge der Segen des Landes und unserer Verbündeten uns mit Wort und Tat und Mut begleiten. bb)0(

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Auf der Strasse (Begegnungen III)

Der Wind pfiff durch die grauen,wie eine Schnur angelegte,Strasse des Gewerbegebietes. Ein paar Bäume und etwas Wiesengrün auf dem wildes ,leicht fliederfarbenes Schaumkraut wuchs das sich im Wind wiegte,bildete eine abwechslung.

Es roch metallisch nach Regen und Gewitter. Kein gutes Zeichen um draußen rumzulaufen.

Doch brauchte die junge Frau abstand.Zuviele drangen auf sie ein.Wollten ein Stück von ihr.

Durch das graue Wolkenmeer,fast schwarz,brach ein Sonnenstrahl. Dann hörte sie das leise trommeln der schweren Regentropfen.

Unterschlupf fand sie unter einem Baum. Zurück gehen konnte sie eh nicht.

Während sie so da stand schien der Wind ihr was zuzuflüstern.

Ein seltsam zeitloser Mann stand neben ihr. Er trug einen dunkelgrauen Hoodie ,die Kapuze so tief übers Gesicht gezogen das ein Auge verdeckt blieb. Er roch nach Moos und Metall. Warmen Holz und Leinen.

“Ihr meckert beständig über das Leid. Seht nur dies den ganzen Tag. Fühlt euch einsam wo ihr es nicht seid.”Zwei Raben flogen krächzend über ihre Köpfe hinweg.Der Mann lächelte.

“Wir sind alle Wanderer.Jeden Tag. Für manche Weisheit und Wissen muss man etwas hergeben.Bequemlichkeit,Sicherheit…oder auch das eigene Bild von sich.”

Es donnerte und mehrere Äste fielen auf das Gras das die Wurzeln des schützenden Baumes bedeckte.

Raidho und Ansuz ,erschrack die Frau innerlich.

“Es gibt viele Welten. Doch eint sie alle der Stamm und die Wurzel.” Er lächelte sie an und laut riefen wieder die Raben.

Der unheimliche Mann,der graue Wanderer war verschwunden.Hatte er existiert?

Die Wolken klarten lang genug auf das sie sicher zurück fand.

Ende

Sunnastag-gedanken

Der gestrige Tag war seehr lang und schön. In Herdecke hab ich mit meinem Drachen, meiner Mum und ‘Schwiegereltern in spe’ den Frühlingsmarkt (und Kaffee) genossen. Auf dem Markt gab es einen winzigen Steinstand und dort rief mich ein Lodolith (aka Gartenquarz aka Schamanenstein). Ich hatte mir gesagt wenn er für mich ist wird er auch dann noch da sein wenn wir den Markt komplett abgelaufen sind. Und nun….er wartete.Genauso gabs noch zusätzlich einen ‘Bücherwühlkistenfund’ ,nähmlich Paulo Coelho ‘Aleph’.

tragbarer Lodolith.Ein kleines Schätzchen das unbedingt mit wollte.

Später gabs noch eine Geburtstagsnachfeier eines engen Freundes von meinem Bruder und mir. Umreissen wir es so das die Feier sehr gut war ,denn ich blieb bis ein Uhr auf . Mal sehen wie ich mich nachher fühle..ob ich noch was mit meinem Drache oder nicht…ob ich einfach nur hinchille und lese.

An Ihr kann ich nicht vorrüber gehen…

Geniesst den Tag,wie auch immer ihr ihn gestaltet.

Blessed be )0(

Odinstaggedanken

Seltenes ‘Selfie’ von mir. Kein Filter,Make Up.

Gestern täuschte mich mein Gefühl nicht. Es gab Spannungen und gleich viel zu klären. Konnte etwas Selbstfürsorge betreiben indem ich zu etwas mehr Arbeit Nein sagte.

In der Stadt konnte ich tatsächlich den Schmuck in Geld unwandeln. Der Löwenteil ist jetzt meine eiserne Reserve.

Ebenfalls dort traf ich mich mit meiner Mutter und nachdem sie zwei wichtige aber unangenehme Gespräche geführt hatte zeigte ich ihr meinen Lieblingstempel der Göttin in der Stadt. Klein Avalon aka Marienkirche.

In Demut und Dankbarkeit entzündete ich eine Kerze an Ihrem Altar. Meine Mutter ging an einen anderen.

Erst um 19 Uhr kam ich selber zum auspannen …

Baumkunst am Museum

Ich kam immerhin mit einem in Holland begonnen Märchen weiter.

-lesen : Don Juan von Carlos Castenada (x-anlauf)

-essen : Joghurt und zum Mittag ein Hähnchenschnitzel

-hören : Gabrielle Roth – Ritual und Lindsey Stirling (Moon Trance)

Möge die Kraft unserer Worte zu Samen werden die Wurzeln schlagen.Mögen wir erkennen wie tief ihre..unsere Magie in die Zeitenlose Zeit reicht. Möge der graue Wanderer über uns wachen und uns helfen zu erkennen und zu wachsen. Blessed be )0(

Gespräch mit Hermes

“Ich hoffte das du meiner Einladung folgst.” Ein unglaublich elegant angezogener Mann ,leicht asiatische Züge,schwarzes zurück gegeltes Haar , begrüsst die junge Frau.

Sie sieht seinen edlen Anzug. Manchettenknöpfe aus Jade und am Revier eine Brosche aus Silber oder Platin in Form einer Feder. Nur seine Schuhe sind teure Sneaker in Leder.

Die Halle wo er sie empfängt ist aus Marmor,voller Kerzen und Öllichter. Daneben aber auch Infoschalter wie in einer Bank.Er lächelt und bittet sie sich zu setzten.

“Hast du mein Zeichen erhalten?”fragt Hermes. Sie nickt. “Natürlich. Wie konnte ich nicht?” Ein Teebeutelzettel mit dem Spruch ‘Entzünde ein Licht statt über die Dunkelheit zu klagen’. Nicht grade dezent.

“Du bist in einer Krise. Doch hab keine Angst. Es geht um wichtigeres. Und du wirst es packen. Stell dich nicht unter den Scheffel…”Hermes betrachtet ihr Flanellhemd,die zwei Ringe und den Lochstein.

“Wenn du etwas wie Das in den Fluss bringen willst dann sei sicher. Unsicherheit schneidet dich ab. Was ich sehe ist das Du immer vertraust. Hör auf die Worte deiner Schwester. Ich gebe dir die Angaben…und dann vertrau.Jemand wie dich und andere lassen wir nicht allein.Du wächst dadran.”

Hermes lächelt vertrauensvoll obwohl er eine nervöse,kapriziöse Energie ausstrahlt ,scheint auch ein kühler Kopf daraus.

“Du bist wertvoll ,und das zeige ruhig.”

Mama Chocolate

Deine Haut ist dunkel.

Bist zuvielen nur als Süße bekannt.

Doch bist du auch Trösterin und Zauberin.

Du kommst aus den Wäldern der Jaguare und ihr Lied begleitete einst deine Rituale.

Dunkle Mutter ,die nicht nur oberflächlich ist.

Umarme uns,erinner uns das das bittere zum Leben gehört. Das Magie ein Zusammenspiel aller Aromen ist.

Heilig bist Du in deiner Alltäglichkeit.

Mama Schokolade,gedanklich kommen wir zusammen in deinen Kreis an dem Altar,beschienen vom Licht der Sonne und der Mondin.

In Zimt und Vanille möge das Glück zu uns kommen. In der Chilli komme die Stärke und bekräftige unser Sehnen.

Der Kondor weiste uns den Weg zu Dir und nun tauchst du langsam aus der Süße aus. Zeig uns deine bitte rauhe Heiligkeit.