Nachgedanken

Gestern jährte sich der vierte Todestag meines Vaters.

Allein im jetzten und diesem Jahr ist soviel passiert.Für vieles bin ich dankbar,bei manchem kann ich nicht aus meiner Haut,oder meinem Denken.

Gestern hat mich ein Brief getriggert.Etwas,ähnlich wie die Schufa hat meine Adresse gesucht und an einer anderen Firma weitergeleitet.Zwar falsch (die Straße ist die meiner Mutter),aber trotzdem an mich.Diese Firma macht u.a Inkasso. Wie ein Schatten verfolgen sie mich,obwohl es nichts bei mir zu holen gibt und auch nicht geben wird. Es ist ein zermürbendes Spiel,denn es gibt nichts zu holen.Trotzdem arbeitet es in meinem Unterbewusstsein.Das war nicht gut.Ist es auch jetzt nicht. In dieser Zeit sollte man sich auf wichtigeres besinnen.

Im moment hab ich etwas Urlaub.Ich versuchs zu geniessen.Zu mir zu kommen.

Ab Januar kommt vielleicht ein neuer Schritt.Das meine Stimme weiter reichen und gehört werden kann.Aber erstmal den Januar abwarten.Es gibt noch zuviel zutun….

Blessed be )0(

Regen…

Selten fühlt sich ein Fest für mich so …schal geworden an.Das letzte Mal hatte ich dieses Gefühl als mein Vater verstorben war und Samhain kam. Ich habe seit gestern das Gefühl wieder ein Stück meiner Selbst zu verlieren,auch wenn mein Verstand weiß es ist nicht so.

Nun,der ungewisse Zustand des Schwebens der Wohnsituation hat sich seit gestern erledigt. Unser Vermieter will das Haus für seine Töchter nutzten.Sehr legitim und es hat auch altersbedingte Mängel.

Er schmeißt uns nicht sofort raus denn viele Sachen müssen ja vorher in neue Wege geleitet werden.Mindestens bis Ende des Jahres haben wir,wenn nicht sogar etwas mehr. Mein Bruder fragt bei Freunden ,die auch unser Vater hatte,ob sie Wohnungen frei haben,denn das wäre mir lieber. Ich möchte in meinem Ort bleiben.Hier ist ein Teil meiner Wurzeln.

Dennoch…der Regen heute vermischt sich gut mit meinen Tränen,die ich einfach nicht aufhalten kann…

2.Advent

Wünsche euch einen erholsamen Sunnastag. Die Hel und die Sturmtöchter reisen über das Land.Tut euch gutes,schaut auf euch und das wichtig ist.Gemeinschaft und Familie entstehen um die heiligen Feuer in unseren Herzen.Gerade dann wenn es am dunkelsten ist,Verlust da,sind da auch unsichtbar die Teile der Familie die immer über einen wachen.

Ich mache eine kleine Wochenrunenpause.

Den Segen der Ahnen und Geister,Götter und Göttinnen für euch blessed be)0(

Märchen von der Caileach (Samhain Märchen ’19)

Foto von Magieimleben

Als der Sommer langsam das Land verließ und Regen und Nebel einzog hielt,und die Ahnen näher zu ihren Familien kamen,da erzählten sich die Menschen,die noch wissend waren ,von den alten Göttinnen und Göttern und den Ahnen hinter den Nebelschleiern…

Eine junge Frau hetzte durch die Straßen.Ihr Herz war von Sorgen und Gedanken sehr schwer.Immer war sie für andere da und vor ein paar Tagen war ihre Hündin verstorben.

So setzte sie sich in ihr Lieblingscafe und trank einen beruhigenden und aufbauenden Tee der nach Orange und Zimt duftete. Das beruhigte ihren Geist,der sich immer wieder auf alle Arten von ‘Was-wäre-wenn’ verstricken wollte.

Sie ließ ihren Blick schweifen,beobachtete die Menschen um sich herum als sie ihren Blick nach vorne richtete und erschrack.

Vor ihr saß eine Frau,mit Haar so weiß wie der Nebel draußen.Ihre Augen schimmerten dunkelrot,wie Granate.Ihre Lippen schimmerten wie der erste Frost und ihr Gesicht war zeitlos.Sowohl alt als auch jung.”Wer bist du?” fragte die junge Frau,hielt sich an ihrer Tasse fest.

“Du weißt wer ich bin; Tochter.Ich bin der Nebel in den Wäldern und Straßen.Ich bin der erste Atemhauch und der letzte in dieser Welt.Wo immer es Leben gibt,bin auch Ich.”

Sie war der Tod ?

So bezahlte die junge Frau ihren Tee und ging.Nur weg von dieser unglücksbringenden Erscheinung.Um sich abzulenken ging sie in ihre Lieblingsgeschäfte,sah sich um,kaufte aber nichts.

Als sie im dunkeln nach Hause kam,rief eine Eule laut.

“Ich bin die Alte und die Eule.Weisheit ruht in meinem Blick und meinem Schoß.Deine Ahnen kannten mich als Caileach.Du kannst nicht vor mir fliehen,denn genauso könntest du versuchen vor dir selbst zu fliehen.”

Diese Worte machten ihr Angst und so schloss sie sich zuhause ein.Entzündete an ihrem Altar Kerzen und duftenden Rauch um diesen unglücksbringenden Geist zu vertreiben.

Doch….sie liess sich nicht vertreiben. Noch mindestens zweimal bekam sie besuch von dieser anderweltlichen Frau,ehe sie den Mut hatte,nach etwas Forschung in sich und ihren Büchern,dieser Frau zu begegnen.

An einem Abend,kurz bevor die letzte Stunde des Tages verstrich,ging sie zu einem Friedhof.

Sie hatte zum einen Geschenke für ihre Ahnen mit ,Wein,Schokolade,all das was sie gerne hatten und auch Gaben für diese dunkle Göttin.

‘We all come fron the goddess and to her we shall return,like a drop of rain,flowing to the ocean.Hoof and Horn,all that dies,shall rereborn.’sang die junge Frau in ihrem ureigensten Ton und fand auf einer Bank die Göttin sitzend.”Sei mir willkommen.Ich habe dich verachtet und Angst gehabt.Teile die Gaben mlt mir…denn ihr seid genauso Familie wie die des Blutes.”Die Göttin,vor deren Gesicht nun ein schwarzer Spitzenschleier hing,nickte.”Du tust gut daran.Dies gehört zum Gleichgewicht.”

Und so aßen sie gemeinsam.Die junge Frau hatte seit diesem Tag keine Angst mehr vor den dunklen Seiten des Lebens.Nur Ehrfurcht,Respekt und Liebe.

Ende

Tyrstagnachgedanken

Der Tag war ruhig…aber auch arbeitsintensiv.

Leider sind meine Nerven mit mir durchgegangen.

Was wäre wenn in extrem.

Dazu noch Sorgen um das komme de Jahr und Bingo !

Hallo zurück Neurodermitis.

Nach der Arbeit wollte ich zum Friseur …habs aber gelassen ,denn 20 Euro ist echt heftig.Da hab ich mir lieber zuhause die Haare kürzen lassen.

Zeitgleich kommen positive Meldungen in meiner ‘Priesterinnemarbeit’ und frustierendes für den Wsr.Ich kann mich aufs Wochenende freuen,da gehts wieder nach Darmstadt.Heute werde ich definitiv versuchen aktiv aus dem Karussel auszusteigen.Es bringt mir nichts und am wenigsten tut es mir gut.

Lied an die Göttin der Trauer

In den schönsten Tagen verbirgt sich dein Versprechen.Mag das Leben dich beschweren,versuchen zu brechen,zwischen den Schatten der Nacht und Tageslicht,bist du da,in grauem Mantel,mit Tränenkelch in der Hand,lächelst du sanft wartend.

Dein Auftreten bringt Trauer und Schmerz.Loslassen und Annehmen sind deine Gaben,viele ignorieren das,wollen sie nicht haben.

Geniesst was ihr habt.Lebt voll und ganz den Tag. Hinter euch warte ich schon,reiche euch meine Hand.Die Verwandlung ist deine Aufgabe.Gehen lassen die eure. Wenn ihr trauert,egal in welcher Form,so ist das gut,denn zu weinen,zu trauern,erfordert in eurer Zeit Mut.Tränen werden zu Perlenbändern der Liebe,über das Leid und zurückbleiben hinaus.

Dies ist die Dame,gekleidet von Schwarz bis Grau. Ist nicht Feindin.Schau.

Priestess

Viele feiern heute das Leben,

die Feuer im innen und außen tanzen,

doch feier ich den Tod.

In der Farbe des Schutzes,um den Hals das Bild des Meersterns,geh ich zum Abschied.

Heute ist ein Kreuzungstag. Haben wir die Stärke dazu? Die Kraft noch?

Auch wenn ich die Ränder der Welten nicht spüren kann ,so sehen die Ränder der Welten mich,rufen meinen Namen.Wer ich bin.

So,fliesse ich,von einem zum anderen.Trauernde,Verwundete,Priesterin,Träumerin. Doch wohin? Höre in den Rabenrufen die Worte der Mutter und des Vaters….

Göttinnentag-Gedanken

Manche Ereignisse erschrecken einen nicht obwohl sie es sollten.Gestern kam ein Brief indem es um die Seelenheimat geht.Wiedermal ein Messer auf der Brust.Wiedermal ein Abgrund.

Heute morgen hab ich etwas von dem Vodooparfum ‘Mother of Grace’ in einen Behälter zum Mitnehmen umgefüllt.Das wofür es steht wird ganz dringend gebraucht.Egal in welcher Form.

Der praktische Behälter mit Sprühkopf für magische Parfums/oder selbstgemachtes.

Ich war mit meiner Hündin unterwegs.Spiritwalk und hab am Brunnen auf dem Friedhof bei mir in der Nähe (ich lern den Ort immer mehr als Kraftort zu schätzen) Brigid ein kleines Opfer dargebracht.

Hmm…jetzt werde ich mich weiter erholen und den Tag dennoch schön sehen und empfinden.

Blessed be )0(