Nachgedanken

Gestern jährte sich der vierte Todestag meines Vaters.

Allein im jetzten und diesem Jahr ist soviel passiert.Für vieles bin ich dankbar,bei manchem kann ich nicht aus meiner Haut,oder meinem Denken.

Gestern hat mich ein Brief getriggert.Etwas,ähnlich wie die Schufa hat meine Adresse gesucht und an einer anderen Firma weitergeleitet.Zwar falsch (die Straße ist die meiner Mutter),aber trotzdem an mich.Diese Firma macht u.a Inkasso. Wie ein Schatten verfolgen sie mich,obwohl es nichts bei mir zu holen gibt und auch nicht geben wird. Es ist ein zermürbendes Spiel,denn es gibt nichts zu holen.Trotzdem arbeitet es in meinem Unterbewusstsein.Das war nicht gut.Ist es auch jetzt nicht. In dieser Zeit sollte man sich auf wichtigeres besinnen.

Im moment hab ich etwas Urlaub.Ich versuchs zu geniessen.Zu mir zu kommen.

Ab Januar kommt vielleicht ein neuer Schritt.Das meine Stimme weiter reichen und gehört werden kann.Aber erstmal den Januar abwarten.Es gibt noch zuviel zutun….

Blessed be )0(

Samhainsegen

Wünsche all meinen Freunden,Weggefährten,Familie nah und Fern,
Schwestern und Brüdern eine ruhige,kraftvolle Zeit der Ahnen und der Schleier.
Mögen euch die Segen eurer Götter und Göttinnen,Ahnen und Geistern begleiten durch diese Zeit der Ruhe ,des in sich gehens.
Blessed be )0(

2.Advent

Wünsche euch einen erholsamen Sunnastag. Die Hel und die Sturmtöchter reisen über das Land.Tut euch gutes,schaut auf euch und das wichtig ist.Gemeinschaft und Familie entstehen um die heiligen Feuer in unseren Herzen.Gerade dann wenn es am dunkelsten ist,Verlust da,sind da auch unsichtbar die Teile der Familie die immer über einen wachen.

Ich mache eine kleine Wochenrunenpause.

Den Segen der Ahnen und Geister,Götter und Göttinnen für euch blessed be)0(

Märchen von der Caileach (Samhain Märchen ’19)

Foto von Magieimleben

Als der Sommer langsam das Land verließ und Regen und Nebel einzog hielt,und die Ahnen näher zu ihren Familien kamen,da erzählten sich die Menschen,die noch wissend waren ,von den alten Göttinnen und Göttern und den Ahnen hinter den Nebelschleiern…

Eine junge Frau hetzte durch die Straßen.Ihr Herz war von Sorgen und Gedanken sehr schwer.Immer war sie für andere da und vor ein paar Tagen war ihre Hündin verstorben.

So setzte sie sich in ihr Lieblingscafe und trank einen beruhigenden und aufbauenden Tee der nach Orange und Zimt duftete. Das beruhigte ihren Geist,der sich immer wieder auf alle Arten von ‘Was-wäre-wenn’ verstricken wollte.

Sie ließ ihren Blick schweifen,beobachtete die Menschen um sich herum als sie ihren Blick nach vorne richtete und erschrack.

Vor ihr saß eine Frau,mit Haar so weiß wie der Nebel draußen.Ihre Augen schimmerten dunkelrot,wie Granate.Ihre Lippen schimmerten wie der erste Frost und ihr Gesicht war zeitlos.Sowohl alt als auch jung.”Wer bist du?” fragte die junge Frau,hielt sich an ihrer Tasse fest.

“Du weißt wer ich bin; Tochter.Ich bin der Nebel in den Wäldern und Straßen.Ich bin der erste Atemhauch und der letzte in dieser Welt.Wo immer es Leben gibt,bin auch Ich.”

Sie war der Tod ?

So bezahlte die junge Frau ihren Tee und ging.Nur weg von dieser unglücksbringenden Erscheinung.Um sich abzulenken ging sie in ihre Lieblingsgeschäfte,sah sich um,kaufte aber nichts.

Als sie im dunkeln nach Hause kam,rief eine Eule laut.

“Ich bin die Alte und die Eule.Weisheit ruht in meinem Blick und meinem Schoß.Deine Ahnen kannten mich als Caileach.Du kannst nicht vor mir fliehen,denn genauso könntest du versuchen vor dir selbst zu fliehen.”

Diese Worte machten ihr Angst und so schloss sie sich zuhause ein.Entzündete an ihrem Altar Kerzen und duftenden Rauch um diesen unglücksbringenden Geist zu vertreiben.

Doch….sie liess sich nicht vertreiben. Noch mindestens zweimal bekam sie besuch von dieser anderweltlichen Frau,ehe sie den Mut hatte,nach etwas Forschung in sich und ihren Büchern,dieser Frau zu begegnen.

An einem Abend,kurz bevor die letzte Stunde des Tages verstrich,ging sie zu einem Friedhof.

Sie hatte zum einen Geschenke für ihre Ahnen mit ,Wein,Schokolade,all das was sie gerne hatten und auch Gaben für diese dunkle Göttin.

‘We all come fron the goddess and to her we shall return,like a drop of rain,flowing to the ocean.Hoof and Horn,all that dies,shall rereborn.’sang die junge Frau in ihrem ureigensten Ton und fand auf einer Bank die Göttin sitzend.”Sei mir willkommen.Ich habe dich verachtet und Angst gehabt.Teile die Gaben mlt mir…denn ihr seid genauso Familie wie die des Blutes.”Die Göttin,vor deren Gesicht nun ein schwarzer Spitzenschleier hing,nickte.”Du tust gut daran.Dies gehört zum Gleichgewicht.”

Und so aßen sie gemeinsam.Die junge Frau hatte seit diesem Tag keine Angst mehr vor den dunklen Seiten des Lebens.Nur Ehrfurcht,Respekt und Liebe.

Ende

Lied an die Göttin der Trauer

In den schönsten Tagen verbirgt sich dein Versprechen.Mag das Leben dich beschweren,versuchen zu brechen,zwischen den Schatten der Nacht und Tageslicht,bist du da,in grauem Mantel,mit Tränenkelch in der Hand,lächelst du sanft wartend.

Dein Auftreten bringt Trauer und Schmerz.Loslassen und Annehmen sind deine Gaben,viele ignorieren das,wollen sie nicht haben.

Geniesst was ihr habt.Lebt voll und ganz den Tag. Hinter euch warte ich schon,reiche euch meine Hand.Die Verwandlung ist deine Aufgabe.Gehen lassen die eure. Wenn ihr trauert,egal in welcher Form,so ist das gut,denn zu weinen,zu trauern,erfordert in eurer Zeit Mut.Tränen werden zu Perlenbändern der Liebe,über das Leid und zurückbleiben hinaus.

Dies ist die Dame,gekleidet von Schwarz bis Grau. Ist nicht Feindin.Schau.

Priestess

Viele feiern heute das Leben,

die Feuer im innen und außen tanzen,

doch feier ich den Tod.

In der Farbe des Schutzes,um den Hals das Bild des Meersterns,geh ich zum Abschied.

Heute ist ein Kreuzungstag. Haben wir die Stärke dazu? Die Kraft noch?

Auch wenn ich die Ränder der Welten nicht spüren kann ,so sehen die Ränder der Welten mich,rufen meinen Namen.Wer ich bin.

So,fliesse ich,von einem zum anderen.Trauernde,Verwundete,Priesterin,Träumerin. Doch wohin? Höre in den Rabenrufen die Worte der Mutter und des Vaters….

Wanderergedanken

Moin ihr Lieben,

meine Nacht war Bescheiden.Emotionaler Hangover vom feinsten.

Frühstück ist bisher nichts mit..

Der Anruf in der Kanzlei (Sekretärin dran) machte wenig Hoffnung.(Eigentlich…das Wort ist hassenswert).

Jetzt wart ich auf dem Anruf des Anwaltes (wann auch immer der Zeit hat) .In der Zwischenzeit hab ich noch ein Schreiben mit der Bitte um Nachsicht aufgrund meiner Erkrankungen,Prozedur zum Erlangen des Behindertenausweißes und Todestagjährung verfasst und mit dazu getan.

Vier Tropfen ‘Mother of Grace’ noch dazu..

Daumen Drücken..

No Title

Herrin der Gerechtigkeit,Bitte steh mir bei das mein Recht noch wahrgenommen werden kann ! Hilf mir das mein Fehler mir noch geholfen werden kann,das ich nicht verzweifel !

Grauer Wanderer,helf mir die richtigen Worte im Gespräch zu finden,das meine Gefühle durchkommen.

Ihr Geister,

helft mir,steht mir bei,das ich voller Vertrauen schlafen kann,gebt mit die Kraft und den Mut,wandelt zu meinem Gunsten!

Ich bitte alle Mächte in Licht und Schatten,steht mir bei!