TraumReise vom 11-12.10.17

Ich erwache in einem Park. Eine Stadt leuchtet um mich herum. Die Lichter von Laternen und Autos. Ich dachte ich sei allein. Doch ist Er da. Ten. Und er ist verletzt. Die Lippe blutig und in den Azgen ein Schmerz. Zunächst weiss ich nicht warum. Wir steigen in einen Bus. Unauffällig..noch immer ist das was hinter ihm her ist noch an uns dran. Ich versuch seine Wunden zu verbinden. Erkenne das ich die Gestalt verändert habe. Auf meine Frage wer ihn so zugerichtet hat schweigt er. Ich möchte ihm mein Mitgefühl zeigen doch fangen wir wieder an zu fliehen..


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Die Geschichte der Wortsamen

Diese Geschichte flüsterten mir die alten und spröden Seiten eines Buches zu. Worte sind Magie. Heutzutage wird viel manipuliert,gedehnt mit ihrer Kraft. Doch ist ihre Ursprungsmagie eine ganz andere..

In einer Zeit zu jeder Zeit waren die Menschen sich ihrer Wirkung durch die Worte bewusst. Nur die geerdesten und klar fühlensten wurden zu Wortmagiern ausgebildet. Diese mussten lernen ihre Gefühle klar kommen und gehen zu lassen und auch ihre geschrieben Worte mussten klar in der Wirkung sein.

Ein junger Mann war unschlüssig. Er hatte Angst davor was er bewirken könnte. Was er ausdruck geben könnte. Diese Angst lähmte ihn und brachte ihm ab vom Weg.

Eines Tages setzte er sich unter eine Eiche. Ein Sturm zog herauf und das Blätterrauschen klang wie Worte. Der graue Wanderer liess die Äste zittern und auf den Boden fallen. Die Rune der Worte lag vor dem jungen Mann. Doch noch immer hatte er Angst.

Er lief fort und ging zu einer Höhle um Schutz vor den Sturm zu suchen. Augen aus geschmolzenen Gestein leuchteten auf und eine Stimme dröhnte tief als sie zu ihm sprach. “Deine Angst kann ich riechen…und dein Herz ist gut. Doch fehlt dir der Mut…und die Glut dazu.” Ein sanftes Licht wurde klein und der Drache schenkte ihn einem Wortsamen.

“Dieser Same ist ein Geschenk. Lass ihn wachsen mit Vertrauen.”sprach der Drache und zog sich zurück.

Erstaunt aber doch nicht bereit dafür ging er heim. Am magischen Quell hielt ihn die Schwanenjungfrau an. “Vergeude nicht aus Furcht dein Leben. Du hast soviel zu geben..”Und sie berührte sein Herz mit ihrem Wasser und die Angst ,als Kruste auf seinem Herzen,wusch sich ab.

Den Wortsamen spürte er in sich wachsen. Worte fanden Platz in Papier und Wind. Geachtet wurde er bald und seine Verbündeten aus Feuer und Wasser blieben bei ihm als er im hohen Alter die Schleier endgültig durchschritt.

Ende

Du ~ Wir

Plus

Minus

Zwei Teile eines grossen Ganzen.

Der Weg dornig und Schwer über die Jahre doch ist unser Herzschlag verbunden.

Unsichtbar schwingen wir im gleichen Takt.

Beste Freunde.

Geschwister im Geiste und auf alten Pfaden.

Finden wir nun neue Wege.

Zusammen.

Für Kai Gläser /TwoSpirit Whitehawk.