Das Höhlen-Märchen

Tiefe Stille umgab sie,
als Terasla in die Höhle schritt. Ihre Füsse spürten die scharfen Kanten und abgerundeten Formen der Steine.
Sie war ganz allein hierhergekommen.
Die Fremde in ihren Umkreis,eine Aussenseiterin..
Seltsam seit dem Tag ihrer Geburt.
Von diesem Ort hatte sie erst geträumt,dann gelesen.

Eine Höhle in der eine Hexe leben sollte,die geheimes Wissen hütete und sie lehren konnte.
Vieles hatte sie zurueckgelassen um hier her zu kommen.
Ihr Bruder war krank und unerreichbar fuer sie.
So war Terala nun hier und vor ihr und um ihr nichts als Kühle ,kalt riechende Finsternis.

Wie in einem Grab,dachte das Mädchen und setzte mutig Fuß vor Fuß. Aprubt schlug ihr der Geruch eines Feuers entgegen. Stimmen konnte sie hören wo vorher nur Stille geherrscht hatte.

“Sieh an,sieh an…dachte schon du kommst gar nicht mehr.” Vor ihr sass,an einem bauchigen schmiedeeisernen Kessel eine Alte. Sie kicherte wie ueber einen Scherz.”Setz sich zu mir ans Feuer. Iss und wärm dich auf.”forderte sie die junge Frau auf.

Terala setzte sich ,nahm etwas Suppe aus dem Kessel. Die Flammen züngelten und bildeten erst Muster,dann Tiere. Drachen und Phönixe.
“Grossmutter,was tut dein Feuer?” Fragte sie erstaunt.
“Es lebt,wie du auch. Dies ist mein inneres Feuer. Und jeder der Leben will muss es durchschreiten.” Sie fragte nicht weiter,zuviel Fragen konnte die Alte erzuernen ,hatte sie gelesen.

Nach dem Essen sagte das alte Weib.”Helfmir bei der Unordnung. Tu alles genauso hinlegen wie ichesdir sage.” Um den Kessel lagen Stöcke und Steine die Terala unter Anweisung der Alten zu einem Muster formte.”Dies ist das Lebensnetz. Das Netz der Reisenden und Webenden. Du bist nun ein Teil der Sehenden.” Sagte sie und warf Kräuter in die Flammen . Ein duftender dichter Rauch zog auf und Terala konnte die Alte nicht mehr sehen.”Geh nun mit meinem Segen ,Tochter.”erklangen drei Stimmen die wie eine sprachen.
Vor der jungen Frau stand nun eine Mondlichtjungfrau,eine rot und braun gewandete Muttter und die Mutter des Todes mit einem Schädel im Arm.Die junge Frau stieg wieder empor zum Licht. Opferte Granatapfelkerne,Brot und Wolle. Nie wieder vergass sie was sie erlebte und sie lehrte unter der Rose weiter was sie empfangen hatte.

By Veleda Alantia (Nadine Böttcher)

Rauchbotschaft aus der Stille

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Beeren,Harze,Blätter,
Entzündet über der heiligen Flamme,
Steigt hinauf zu den Goettern und der Ahnin.

Der richtige Weg lebt,
In der Stille,
Des reduzierten und wenigen,
Doch nicht qualhaft abgetrenntem.

Nicht durch grosses Ritual,
Erfreuen wir die vielgestaltigen und viel benannten Urkräfte.
Durch entzünden von Flamme und suessem ,würzigen Rauch,durch Kochen von Speisen.
Gedenkem dem Anfangskräften,vielgestalt in Rabin und Adler und Eule,Sternengeschwister in unserem Geist und Blut.

In Kristall und einfachem Stein,
Voller Geschichten und Erinnerung und Sein.

Heiliger Rauch,
Euch allen zu ehren,
Werd ich mich nicht mehr gegen innere Stille wehren.

Wachholderbeeren, Uraltmutter,
Tanzende Schamanin in uns,
Hirschkönig ,schenkt uns eure Gunst.

By NB (Veleda Alantia)

 

Speaks to a Crystal

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As above , so below

Glittzernd in meiner Hand,
Wo lagst du?
Welchen Teil von Mutter Erde hast du gekannt?
Deine Schönheit oeffnet mein Herz,
Transformiert wandelnd moeglichen Schmerz.
Durch dich seh ich die Welten,die sich nah an unserer schmiegen,verbergen.
Was fuer Erinnerungen hast du?
Ruhtest viele Jahre inunser aller Mutter in Ruh’,
sahst dem kommen und gehen der Völker zu.

Habe dank das du mich zum warmen Licht erhebst,
Das du mich liebst und mit dir traegst .
Vieles weiss ich zu sagen,
Kannst du das Wissen derZeiten ertragen?
Erleuchte Gemueter,
Gebe Kraft,
Bin wie euer Koerper aus besonderem Stoff und Saft.
Wir sind Geschwister,du und ich,
Ich kannte dich bevor du in diesenLeib geboren wurdest.
Kann Tuer und Tor und Schutzwall sein.
Fehlt dir der Mut und das Herz..so sage’Nein’.

Dies ist der leichtere Weg,harte geh und ging ich bereits.
Dein Weg zumir kostete Menschen und dir Blut und Schweiss.
Ich spuere Dich und deinLeben,
Dich zu hueten ward mir hestimmt,
Wir beide sind der Erdenmutter Kind.

Froh bin ich ueber diese Kunde,
Tanzend im gleichen Kreis,
Im selben Bunde sollen wir sein,
Bis zur Wolfesstunde uns verbindet geheime Kunde.

ByVeleda Alantia (Nadine Böttcher,Foto und Text)

Unspeaken Mystery

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Ungehoert die Worte,
Nicht mit dem Verstand zu verstehen.
Vieles loest sich durchs gehen.

Unser Spiegelbild laesst uns erkennen,
Gutes wie schlechtes,
Oft nicht zu bennen.
Weder Schwarz noch Weiss,
Das Paradox ,ihr Geheiss.

In Wellen bewegt sich unser Leben fort,
Rhytmen,des Lebens und Mondes,
praegen unseren Heimatort.
Verbranntes Leben bringt neues hervor.
Die Macht der Mutter,
Ein maechtiger Chor,
der nun von leise zum lauteren erklingt.
Das ihr Mysterium in unserem Herzen singt.

Es ist uralt,
Maechtig,
Weder gut noch boese,
Sie haelt alles im Gleichgewicht.
Weberin,
Vogelfrau,
Jungfer gekleidet im Morgentau,
Alte Weise in der Hoehle,
Gefraessige,
Dunkle Mutter,
Rabin und Schwaenin in der Hoehe.
Gral und Kessel,
Loes die Fessel mit uraltem Klang.

By Veleda Alantia

Maronensuppe (um in der eigen Mitte zu bleiben)

Maronen,Fruechte des Herbstes ,geborgen in der Schale,
Suesser Schatz fuer den Suchenden,
Schmeckt als Brot und Suppe und Kuchen.

Karotten,Wurzeln der Erde.
Geb gut acht und verbrauch achtsam ,bevor zum Leben des Schimmels sie werde.

Knoblauch,Abwehrzauber,Staerkungstrank,hast oft negatives gebannt.

Pfeffer und Salz,
Goettin des Herdfeuers erhalts!

Aufgegossen mit Bruege oder Wasser. Olivenoel dazu.
Lass ziehen in kurzer Ruh.

Nimm den Puerirstab,den magischen,
Lass ihn durch deine Magie jagen.
Lass das Wilde zu.

Gebratene Pilze als Garnitur,
Der Dank und Segen der Waldfrau erwartst dich bei stuermischen dann nur.

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By Veleda Alantia

Freitag der 13.

Zu oft wurde er verkannt,verlacht,
Als Unglueck verschrien.
Was ist durch die Zeiten geblieben? Was koennen wir aus Verleugnungen sieben?

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Schwarze Katze das bringt pech,
Haettest dus mit Bastet schlecht.
13 .ten auf einem Vertrag ,im Hotel,der Fluch der Templer eret dich schnell.

Dreizehn in der Runde,sind im geheimen lebenden Bunde.
Was wurde verschrien,wird wieder gediehen.
Glueck und Segen auf unseren Wege die Goettlichen Zwillinge Freya und Frey wollen geben…
Wenn wir uns nicht selbst stuenden im Wege.

Happy Friday the 13 eure Veleda Alantia

Song of the Craft

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I’am the flow of ebb and flow of the shore,
The salmon in the shallow creek.

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Ich bin die Gezeiten von Ebbe und Flut an den Küsten,
Der Lachs in der Tiefe des Flusses.

I’am the raven,brings the Light and wisdom from the otherworld,the hole darkness.
I ‘am a trickster,i dance my own rhytm.

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Ich bin der Rabe,bringe das Licht aus der Finsternis der Anderswelt ,der ganzen Finsternis.
Ich bin der Trickser, ich tanze meine eigenen schritte und meinen eigenen Rhytmus.

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Ich bin das Feuer,
Ich bin das Wasser,
Ich bin die Erde,
Ich bin die Luft

I’am fire,
I’am water,
I’am  Earth,
I’am  air.

Ich bin der Tänzer und der Tanz,
Göttin ,Mutter,Grosser Geist segne diesen Tanz.
Lass mich tanzen mit den Geistern,wir brauchen einander.
Rabe,Wal,Adler aus der Eiche seid zugegen.

I’am the dancer and the dance,
Goddess,Mother,Great Spirit bless this dance.
Let me dance with the spirit,we need us.
Raven,Whale,Hawk  from the Oak be here.

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(Fotos und Text by Veleda Alantia)