Wochenorakel

Diese Woche kommt zu uns die Kraft der Kreativität,der Erneuerung,der Weisheit in der Nacht der Seele,

das ist Blodeuwedd, die Blumenmaid.

Diese Göttin erinnert uns als Begleiterin diese Woche wer wir sein können ,wenn wir nicht auf die Verurteile, Wünsche der Anderen, hören und versuchen der/die zu sein,der wir sind.

Blodeuwedds Geschichte ist sehr alt. Sie wurde für einen verfluchten Helden als Frau von zwei Zauberern erschaffen aus Blumen und Kräutern. Doch als der Held auf Reise war,verliebte sie sich in einen Jäger,mit dem sie zusammen sein wollte.Durch eine List wurde ihr Mann ermordet und Blodeuwedd wurde in eine Eule verwandelt. Erst als sie sich selbst erneuerte,erneuerte sich auch der Held und wurde zum König des Landes,doch lebte sie fortan ohne die Erwartungen der Männer in ihrem Leben.

Wie können wir diese Geschichte für uns modern lebenden deuten?

Viele sind mit Kritikern vertraut. Wir selbst und auch andere können uns so stark kritisieren,das daraus kein wachstum sondern einengung und verletzungen entstehen. Es dauert sehr lange bis wir uns wieder trauen unseren eigenen Ausdruck zu leben.Ganz egal ob Gesang,Tanz,Musik,Geschichten,Fotos,Projekte …Diese Kreativität ist magisch,führt uns schamanisch zu unserer Kraft.

Blodeuwedd wurde später bestraft als Eule zu leben,bis sie ihr Gewand rein waschen konnte und ihr Gatte als König wiederauferstehen konnte.

Ganz gleich wie dunkel es in uns,im Moment ist, können wir selbst in solchen Momenten zur Weisheit erlangen,oder uns unsere Begleiter und Krafttiere,Seelenverwandten uns führen bis zu dem Moment;in dem wir lernen,wie unsere Blumenmaid,das erneuerung,wiedergeburt möglich ist.

Sei willkommen,Blodeuwedd )0(

Mist of Avalon Oracle von Rose Inserra, Botschaft von mir.

Teekräutersegen

Kräuter,ihr Verwandten, höre diese Worte,wo immer sie gesprochen werden.

Schafgarbe,Geistkönig,Allheiler,Verbinder der inneren Welt und der äußeren,mit deiner Beständigkeit erfülle meinen Geist und Körper.Sei die Stärkung gegen Sorgen.

Brennessel,Pflanze der Weberin von Garn und Magie,Beschützerin, Begleiter egal wie weit die Menschen sich von der Natur entfernen,stärke uns mit deinem Feuer,das nicht verbrennt unsere Herzen,dein Sud vertreibt manche Schmerzen. Erinnere uns das auch das unscheinbare ihren Wert hat.

Frauenmantel,Kraut der Göttin,vielnamig.Stärke in uns die Kräfte des Wassers,des Mitfühlens,des Vergebens. Du bist ein Teil des Wissens das wir wiederfinden dürfen.

All ihr Kräuter,Kinder der Erde,der Sonne ,des Morgentaus,verbindet euch in meiner Tasse zu einem kraftbringenden Trank,der die Tasse auf dem Tisch zum Kessel und Gral der Göttin zu machen,spende uns den Segen von Ihr,der Allmutter.

So sei es )0(

Kreativitätstöter

Seit ich mich erinnern kann(und auch meine Kindergartenleiterin mir jedesmal bezeugt wenn sie mich sieht),durchdringen Geschichten,künstlerischer Ausdruck mein Leben. Ich bin nicht ohne das zufrieden.

Ich weiß nicht ob es in mir perse wie eine Gabe liegt,oder auch durch die Götter die mich begleiten,durchdringen,prägen. Ein Beispiel ist ja Odin der es liebt Mittwoch präsent zu sein,auch oder gerade wenn ich ihn nicht verehre. Die Göttin selber hat Myraden Formen die mit Kunst verbunden sind (Brighid)

Doch gibt es gerade in unserer Zeit genug ‘Töter’.

Vergleich

Man brauch nur einmal FB oder Insta öffnen und schon hat man die Bandbreite an Kunst. Sich da nicht minderwertig zu fühlen ist schwer.Zumal es viel Hass und ‘das ist aber meins allein’ gibt. Wir haben verlernt Kunst und Magie nicht als Ware zu sehen.Sondern als Ausdruck der Seele und des Weges.

Kritiker

Wir haben gelernt uns selbst am härtesten zu kristisieren ..und wo Austausch ist,ist auch oft der nächste Kritiker nicht weit.Kritik an sich ist ein guter Punkt zum lernen,schlägt sie aber in Mobbing um,glauben wir schnell das egal was wir machen,scheiße ist.(Siehe gestern wo ich einen Kommentar in nicht netter Art zu meiner Rechtschreibung erntete,statt zu dem was ich ausdrückte).Was wichtig ist,für mich,ich habe es in der Hand ihnen nicht zuviel Gewicht zu geben.

Zweifel

‘Kann ich,darf ich?’ Zweifelnsind gut,sie erden uns,können uns aber total am tun,erschaffen,hindern.Warum versuchen wenn ich nicht so begabt bin wie die anderen? Da hilft es mir die Zweifel umzukehren..’Was kann nur ich? Was ist mein Aus-Druck’? Darf ich mich so nennen das tun obwohl ich kein Diplom und Bestätigung an der Wand habe. JA.Ich darf und Du auch !

Perfektionismus (innen und außen)

Oft kommt der Gedanke es ist nicht gut was wir künstlerisch/magisch tuk wenn es nicht einem anerkannten Schema trifft.Da wird solange verbessert bis der eigentliche Kern unkennbar ist. Filter (auch im Denken)sollten nur eine Ergänzung sein,nicht der Hauptblick auf uns,unsere Kunst und Magie.

Lied der Bardin

Ihr Mantel ist unsichtbar,andere Zeichen machen sie vielleicht sichtbar für dich.

Im Gesicht vielleicht Zeichen ihrer Wege,Spuren von Tränen,in Stille vergossen,fältchen vom lachen mit Freunden und manchen Whisky genossen.

Ihre Schuhe,second Hand,vom Staub bedeckt,künden von den Wegen die sie gegangen ist.Ins innere und im außen.

Doch wenn der Wind weht und ihr Botschaften der Geister bringt,hörst du wie es selber in dir klingt. Sie teilt mit dir ihr Wissen,in kleinen Geschichten,Gedichten,die in Dir dann klingen,sodass du findest und beginnst,dein eigenes Heillied zu singen.

Das Lied der Bardin,Tochter der Göttin unscheinbar,bringt diese Wortsamen dir da.Möchte nichts dafür,was du nicht aus freiem Herzen gibst. Ihr Lied schwingt im inneren Herzenshain,bei der Flamme der Göttin’s Schein.

Autorenseite auf Facebook

Das ich das mal machen würde..

Durch ein,wiederholt,gelöscht werden auf FB,da meine Wochenkarte wie Werbung wirkt (*tief durchatme dazu*) hab ich mir jetzt eine Art Autorenseite gebastelt (gar nicht so einfach das Nicht kommerziel zu machen,denn nach wie vor,ich verkaufe nichts).

Sie heißt ‘die freifliegende Bardin‘ und je nach Lust und Laune kommen jetzt darauf meine Gedichte und anderes.

Quasi eine neue Spielart. Aber klar wird auch weiterhin manches über mein privates Profil kommen.

Mal sehen wielange ich Lust habe dazu,denn es ist ja eine zusätzliche Arbeit.

Vorteil,ich kann sie jederzeit einstampfen wenns mir zuviel ist.

Eine andere Art von Priesterin…

In der paganen Szene gibt es viele Arten von Priester/innen.

  1. die,die eine Schule/Tempel führen
  2. die,die einem bestimmten Ort vorstehen.
  3. die,die ein Geschäft führen und Zeremonien anbieten( alles ohne wertung)
  4. und dann mich/uns…

Schon seid beginn dieses Blogs zweifel ich an dem was die Göttin mir gab zu sein. Ich suchte es mir nicht sus,war kein ‘Archetyp’ denn ich ausgrub und sagte ‘Hey das möchte ich jetzt tun’.

Ich lebe meinen ‘Dienst’ allein ,doch bin ich verbunden mit vielen Brüdern und Schwestern. Nie ist irgendwas was ich hier verzapfe absolut. Denn so wie die Göttin sich ändert,tu auch ich es.(Die Nadine die heute schreibt ist nicht die gleiche wie vor 9 Jahren.)

An sich versuche ich die Göttinin meinem Leben zu verkörpern. Es ist ein Mut,bei dem aber kaum einer Beifall klatscht.Mein ‘Lohn’ sind die kleinen Alltagswunder.Wenn jemand sich bedankt bei mir für einen Rat oder Kerze oder für ein Märchen.

Doch ist es nicht absolut.Die Göttin weiß das ich schnell zu verletzten und zu verwunden bin.

Es ist ein Leben das,obwohl ganz verbunden mit dem Alltag ,etwas wie eine Einsiedlerin ist.

Meine Schwestern und Brüder sind weit verteilt. Sie verehren und lieben andere Götter als ich.Dennoch eint uns das wir ‘JA’ gesagt haben.

Und ein Ja das uns in unsere Tiefen bringt.Mitten in die Schatten und Einsamkeit.

Wir sind die in Jeans,mit Tattoos,mit diesem bestimmten Funken im Blick.Man übersieht uns,doch sehen wir.

Wochenkarte

Die erste Karte aus dem neuen Orakel ist der heilige Dorn.

Die Kraft und Medizin die er mitbringt ist Ausdauer,Verbinden von Gegensätzen.

Er möchte uns erinnern das wir, egal wie hart die Umstände sind,in uns eine beharrliche Kraft ist,die von dem Geist in der Stille hinter allem,genährt und gestärkt wird.

Doch wie können wir diese Kraft in uns finden? Indem wir versuchen auf das andere zuzugehen.Zu verstehen.Ja,es ist,obwohl Ostara naht,eine harte Zeit für uns alle.

Die Geschichte des Dorns ist auch eine die Gegensätze verbindet,denn der ursprüngliche Busch,stammt nicht aus England. Was ist die Wahrheit? Wer hat Recht? Doch wichtiger..ist es wichtig? Wir können soviel lernen ,über uns,das Leben,wenn wir uns in diese ‘mystische Nacht der Seele’ begeben.Sie Aus-Halten und dennoch nicht unsere Menschlichkeit vergessen. Wo und wem können wir helfen? Ist es nur eine Kleinigkeit? Wo können wir für uns sorgen? Tut uns die Stille vielleicht gut? Oder gehen wir jetzt das an,was sich uns zeigt?

Sei willkommen,Kraft des heiligen Dorns. )0(

Kartendeck von Rose Inserra , Botschaft von mir.

Dankbarkeit

Vielleicht gewöhne ich es mir an,hier zwischendurch,Dankbarkeit zu formulieren.

Ich bin Dankbar das ich es bishierhin geschafft habe.

Dankbar für die Fähigkeit mich abzugrenzen,andere sein zu lassen.

Dankbar bin ich für meine Gaben des Zuhörens,Einfühlens,auch wenn dies nicht oft einfach ist.

Ich bin dankbar für meine Familie und Freunde,Weggefährten,Seelengeschwistern.

Ich bin dankbar für meine Gabe des Schreibens.Denn damit helfe ich nicht nur mir allein.

Ich bin dankbar für die Göttin,die große Mutter in meinem Leben.Sie ist der Fels.

Ich bin dankbar für die Liebe,zu mir und anderen.

von den zwei Raben

Es war zu einer Zeit die gerade ist und doch schon gewesen ist, da flogen zwei Raben über eine Stadt,die im Griff einer gefährlichen Krankheit stand.

Nicht nur griff sie die Körper an, sondern fing auch an die Beziehungen der Menschen zu sich selbst,der Natur und der Anderswelt anzugreifen.

Die Raben selber waren nicht gleich.Der eine war schwarz wie die Dunkelheit einer mondlosen Nacht,oder eine Höhle in die kein Licht drang,der andere war weiß wie das Licht der Mondin,silbrig wie Perlmutt.

Der schwarze kannte und sah die neun Welten des Weltenbaumes,der andere kannte alle Welten und Inseln der Anderswelt.

“Gebt den Menschen Hoffnungen.Diese Zeit ist eine des Krieges um Meinungen,der einen Graben aufwirft. Erinnert sie das alles miteinander verbunden ist.Das sie die Eichel in der Erde sind, die Krone des Baumes,in unendlichen Richtungen,und das sie ihre Gedanken auf die Menschen,nicht die Meinungen richten sollen.Nehmt ihnen die Sorgen.Gebt ihnen Kraft.”

so sprachen die Göttinnen und Götter zu ihnen.

Die Herrin der Raben ging zum grauen Wanderer.

“Diesen Sturm hast weder Du,noch ich gewollt,Ofnir. Lass uns mit ihnen in die Welten der Menschen gehen.” Der Wanderer nickte und wurde zum Wolf und Sturm ,während die große Königin zu einem Schwarm Raben wurde.

Die beiden so unterschiedlichen Boten flogen also nun über die moderne Stadt.Versuchten zu reden und die Menschen zu erreichen.Doch niemamd schien sie mehr zu verstehen.

So landeten sie vor einer Kirche.

“Was sollen wir nur tun? Sie sind zu sehr beschäftigt mit ihren Sorgen und Nöten..”

sagte der schwarze Rabe.

Der weiße überlegte.

“Es muss noch Menschen geben die uns hören können.Die unter alldem Lärm die Stille im Herzen finden um uns zu hören.Suchen wir solche.”

Und wie zur Bestätigung wehte ein Wind an ihnen vorbei.

So erhoben sie sich in die Lüfte und vertrauten den unsichtbaren Flüssen in der Luft.

Bis sie eines Tages eine junge Frau sahen ,die den alten Weisen auf ihrem Mp3-player lauschte.

Überrascht hörte sie auf und sah auf,wo die beiden Raben saßen. “Sei gegrüßt,Tochter der Erde.” hörte sie die Stimmen.

“Was ist eure Botschaft?”

“Du bist nicht allein.Bist eins in allen Welten.Erinnere dich dessen was du jetzt geben kannst.Jeder von euch kann ein Leuchtturm der Hoffnung werden.”

Sie war nicht allein?

“Habt ihr nicht gesehen wie die Welt ist?”

“Doch.Doch wo es Gräben gibt,können auch Brücken existieren.Werde zu einer Brücke.Erinnert euch unserer Unterstützung.Jede;wirklich jede Tat,so groß oder Klein,öffentlich oder geheim gewebt,hilft.Alle Göttinnen und Götter segnen euch und reichen euch die Hände.”

Dann schwangen sich beide im die Lüfte um den nächsten Menschen zu finden.

Warum ich davon weiß?

Weil sie mir in einem Traum erschienen sind.

Ende

freifliegende Bardin

Es war Zeit für eine neue Umschreibung meiner schreiberischen Tätigkeit.

Ironie..vor ein paar Tagen fügte ich das halb im Scherz meinem Steckbrief auf FB zu..tja und in dem Traum die Nacht wurde es quasi ‘bestätigt’.Na gut,Nomen est omen,richtig?

Aber wieso freifliegend? Das hat zwei Bedeutungen.Die reele ist das ich schon lange mehr mit einem Verlag zutun hatte.Der letzte Vertrag ist lange her und ich bin dankbar dafür das ich schon Bücher veröffentlichen konnte.Und irgendwann wirds wieder so kommen.

Im spirituellen ist es ähnlich.Ich gehöre weder Orden,Organisation,Coven an.Mein ‘Stamm’ ist weitverstreut und alle leben ganz unterschiedliche Richtungen und Traditionen.So wie ich selber freifliegend im wörtlichsten und metaphorischen Sinn bin. Die Inspirationen kommen spontan und aus dem Geist,der Göttin,der Quelle.

Barde/in ist im druidischen ein Titel der die Liedermacher ,Künstler und Geschichtenerzähler kennzeichnete.Mir ists jetzt schon mehrfach und unabhängig voneinander passiert das mich jemand als Bardin bezeichnet hatte.In meinen Werken lebt der Zauber des Alltäglichen,der Natur und vieles andere. So schöpfe ich nicht nur neu sondern erhalte auch.An manchen Märchen arbeite ich lange und immer enthalten sie was zum lernen. Auch für mich selbst ,wenn ich sie schreibe.Ich lerne genauso wie ihr

Mal sehen wohin es mich führt.

Blessed be )0(

Blessed be )0(