Worte von Großvater Feuer

Worte von Großvater Feuer

Hört die Worte,die knistern,
rauchen,
die aus den Uralttagen zu uns kommen,
die wir jetzt brauchen.

Entstanden aus dem Blitz in Steppe,genährt vom Baum.
Bringt mein Rauch Prophezeiung,Wunsch und Traum unter dem Weltenbaum.

Ich bin bei euch in Wärme der Kerzen,
doch bringt mein Wissen und Händeln auch Schmerzen.
Gebt mit mir Acht,denn ich halte an den Toren der Anderswelt der Seelen wacht.
Mein ist die Macht,
Zu verwandeln.
Holz und Knochen in Asche.
Sand zu Glas.
Ich bin sicher kein Spass.
Doch bin ich die Wärme und Menschlichkeit in euren Herzen.
An Altar,im Kerzenlicht.
Bin immer bei euch,
vergess euch nicht.

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Wochenrune

Die Rune die uns diese Woche begleiten möchte mit ihrer Kraft ist eine überraschende. Die Kraft der Gabe,der Geschenke,der Gaben. Das ist Gebo. Sie ist nicht drehbar. So sind auch die Gaben die wir haben,erlernen,nicht weg machbar. Sie können verkümmern. Einschlafen. Doch nie ganz verschwinden. In diesen irren Zeiten,wo uns viel an Sicherheit genommen wird,können wir aber in uns und durch das Teilen und ausleben unserer Gaben,eine Form von Stabilität schaffen. Und dies kann viele,vor allem künstlerisch-magischer Art sein,wie genauso die Alltäglichen Gaben. Die kleinen leuchtenden Momente im Chaos. Der Duft von Glühwein,ein Flohmarktsfund,das gegenseitige Helfen und aneinander denken. All dies und mehr ist Gebo. So sei uns willkommen in dieser Zeit der Prüfungen. Blessed be )0( Runendeutung von mir.

Vom Getreide und der Schale (eine alte Mythe neu erzählt)

Von den Samenkörnen und der Schale (eine alte Mythe neu erzählt).

Es war zu einer Zeit,als die Göttinnen und Götter sich noch stärker unter die Menschen mischten.

Eine trauernde Frau in einem Mantel,das Anlitz verborgen unter einer tiefen Kapuze aus schwerer Wolle wanderte durch die Straßen.
Der Mantel schien ganz aus Trauer und Verlust zu bestehen,denn seine Farbe war die von Nacht und Nebel.
Er schien sie einzuhüllen und zu beschützen.
Schottete die Frau zugleich ab.
An ihrer Seite war eine kleine Sichel zu sehen,für jene,die mehr als nur mit ihren Augen sahen.

So ging sie vom Tempel zu Tempel.
Rief nach ihrer Tochter,die ihr ein für sie grausames Schicksal genommen hatte. Ihre Trauer brachte Kälte über das Land. Das Getreide wurde schwarz,die Erde weigerte sich Frucht zu tragen und zu reifen.
Die Götter und Göttinnen konnten ihr weder raten,noch reichten ihre Worte für Trost. Selbst die weiseste Göttin und die schönste von ihnen hatte es gesehen.

An einem verlassen wirkenden kleinen Schrein,den Seelen der Wanderer und Toten geweiht,wartete die einzige,die ihr Antwort geben konnte. Die schöne Älteste,geboren aus Chaos. “Meine liebe Freundin,ich sehe dein Leid. Doch höre. Deine Tochter wählte ihren Weg zur Unterwelt und verlor ihr Herz an den König der Toten.” Eisig war der Blick der anderen Göttin. Konnte und wollte nicht verstehen warum.”Sie erkannten sich als Seelenverwandte.” Das beruhigte die Mutter der Erde nicht. Im Gegenteil. Hatte dieser Mann ihr einfach das liebste entrissen ohne mit ihr zu reden? Was nahm dieser Gott sich heraus? Das er sich über sie stellte ?
“Danke dir,meine Freundin. Möge dein Licht meinen Weg in die untere Welt erhellen.”
Die weise Göttin der Hunde und Fackeln gab ihr einen kleinen Schlüssel aus Messing mit.”Nimm dies mit dir.Verschließe nicht dein Herz vor dem was in den Tiefen sich dir zeigt.”sprach die dunkle ältere Göttin. Ein Eulenruf liess die Mutter aufhorchen. Ihre Freundin und Trost ihrer dunklen Stunde war verschwunden.

Demeter kannte den Weg in die Tiefe.
Er war in einer alten Höhle verborgen,in dessen inneren ein Teil des Reichs der Anderswelt war. Den Fluss überquerte sie mittels ihrer Kraft,die sie,als sie den Boden der Toten betrat,verliess.
Sie fühlte sich immer schwächer und spürte das Alter ihrer Leben und Inkarnationen. So trat sie vor dem König und Richter. Er war ein jung aussehender Mann mit schwarzen Haar,in langen Locken bis auf die Schultern. Dunkle Rubine glitzerten in einem Reif aus dunkel emaillierten Metall.
“Ich grüße dich, Erdenmutter! Was führt dich zu mir?”
“Ich klage dich an! Du hast mein einziges Kind entführt!” Ihre Stimme klang alt und rau.
“Das ist nicht wahr.”erklang eine sanfte Stimme und ein Duft von Frühlingsblumen erfüllte den Trohnsaal.
Mit Tränen in den Augen umarmte Demeter ihr Kind.
“Persephone..komm mit nach Hause.”
Mit einem erwachsenen Blick voller Reife und Liebe,aber auch Trauer,schüttelte ihre Tochter den Kopf. “Nein Mutter. Wir teilten ein einvernehmliches Hochzeitsmahl. Zudem hab ich begonnen meinen Liebsten von einem alten Schmerz zu heilen.”
Demeter dämmerte es.
“Doch könntest du für ein halbes Jahr,jedes Jahr,bei deiner Mutter sein.”meinte der dunkle König.
Mit dankbaren Blick nahm Persephone dies an.
Und zusammen stieg sie mit ihrer großen Mutter als Mädchen des Korns zu unserer Welt hinauf.Die geheilte Wunde ihrer Mutter brachte den Frühling zurück.
Das Korn reifte.
Die Kräuter brachten Genesung zurück.
Und seitdem feiern wir die Jahreszeiten.
Aus Verstehen und der Liebe.
Die immer siegt.

Ende.

Wochenrune

Die Rune die uns diese Woche begleiten und an unsere Kraft und Verbindung zu allen Welten erinnern möchte ist scharf und klar wie das Eis oder die kühlen Sterne am dunklen Himmel. Das ist Nauthiz. Ihre Bedeutung ist Not. Und davon sehen wir genug um uns herum. Unsere große Mutter Erde leidet und so auch wir,ihre Kinder. Doch statt an der Not zu verzweifeln und aufzugeben,gibt sie uns die Kraft die Not zu wenden. Wir haben diese Kraft. Sie ist in uns. Sei es mit Geduld,Mitfühlen,Verstehen,Zuhören oder anpacken was verändert werden muss. Sei willkommen,Nauthiz.)0( Runendeutung von mir.

Kurzgeschichte

Wochenrune

Die Kraft die uns diese Woche aus außerhalb der Zeiten zur Seite kommen möchte ist die ,die uns an den Rhythmus des Jahres,der Jahreszeiten und unseres Lebens erinnern möchte. Dies ist Jera. Jera ist eine der wenigen nicht dreh und stürzbaren Runen. Viel zulange haben wir versucht gegen die großen Rhythmen anzukämpfen. Sei es das wir das ganze Jahr Lebensmittel bekommen konnten und so vergaßen welche gesunden,kostbaren,Schätze die jeweilige Jahreszeit noch immer bereit hält (Pilze,Harze von Bäumen,Brennnessel als Nahrung und Tee). Doch genauso die Zeiten von Ruhe,Stille,Verbindung.Zurückziehen die Kräfte in die Erde. Wir können nicht ewig ‘schweben’ oder flüchten.Irgendwann müssen wir ausruhen. Und dort begegnen wir im Zentrum den alten Göttinnen und Göttern unseres Herzens. Sei willkommen Jera )0( Runendeutung von mir.

#whatwitcheslookslike

#whatwitcheslooklike

Hexen und Pagane sind mehr als Roben und Utensilien.
Und wir sehen nicht aus wie im Märchen.
Danke @redhead._.witch fürs erinnern an diese Challenge❤

#menschenmitbehinderungen #deutschlandshexen #pagansofinstagram #paganpriestess #selbstwert
#selbstvertrauen #hatlover #magieohnefilter
#whatwitcheslooklike2022

No Title V

Die alten Wege,atmen mit uns.
Geben jeden ihre Gunst.
Doch was und wo wie..den rechten Zeitenpunkt zu wissen,ist eine Kunst.
In großen Festen ist das eine,doch gibt es mehr und zu jedem spricht es in dem seinen.

Manche weben Reime,
singen mit Worte der Elemente Kraft dazu.
Andere finden im alltäglichen,Kochen,Nähen,sticken,ihre Verbindung und Ruh.

Was gehört alles noch dazu?
Nun,vor allem Du.
Es findet dich im nu.
Im stillen Hain,
im lauter Städter sein,
Im Licht der Mondin Schein.
In Lied und Kunst,
Es ist Teil des Lebens,mehr denn Gunst.
Im Verbindung mit Eule und Rabe,das Unsichtbare wie tiefe Wurzeln,ein weites unsichtbares Netz,das sie Teil am Leben habe.
In Trommeln,Bilder und Gesang,es ist mehr als Schall und Klang.
Mehr als der äußere Schein Bann.

Denn gehst du nur ins Außen,erkennst nicht mehr was um dich ist,was du wirst kannst gebrauchen.
So lerne und lebe und Wirke,sei freigiebig wie die Birke,die Runen die überall erscheinen.
Darfst die lebende,zufällige Vielfalt nicht verneinen.
Der Moment,in der Ewigkeit.
Das Tor ohne Schlüssel,zur anderen Seit.

(Gedicht&Bild NB)

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Vom Lied der Knochen (Samhain’22)

Vom Lied der Knochen

Es war einmal,zu einer Zeit die war und noch ist,da wurde die Zeit für die Menschen immer wirrer und harscher. Sie suchten Halt und hatten viele Ideen,viele konnten zerstören,manche heilen. Manche inspirieren. Sie redeten und redeten..und so kam langsam die Zeit um Samhain näher,wo die Nebel morgens die Welt näher der Anderswelt brachten,der gefärbten Blätter,des Immergrüns,der Kerzen auf den Gräbern.

Zu dieser Zeit suchte auch eine junge Frau halt.
Sie begab sich auf eine Suche in ihrer Stadt.
Zuerst ging sie zu einem Schrein der Göttin,genannt des Meersterns und begann vor ihr in Stille zu beten. Perlen von Rosen glitten durch ihre Finger als sie die Namen in ihrem Herzen anrief.
Plötzlich öffnete sich durch einen Windstoß die schwere Eingangstür. “Sprich mit deinen Ahnen!” rief der Wind mit vielen Stimmen. Sie sah zum Bild der Mutter und auf dem mondweißen Stein tanzten Schatten und die Rosen wirkten blutrot. So schien sie unendlich schön und geheimnisvoll,dunkel und hell zugleich.
Sie dankte der Göttin und machte sich auf in einen Wald.

Spendete Met und duftenden Rauch den Geistern des Waldes. Horchte in die Stille.
Ein Wildschwein brach sich durchs Geäst. An den Hauern rot von Blut oder Beeren.
“Geh zu deinen Ahnen!”
sprach es mit heller Stimme und zwei Raben,die über ihr in der Baumkrone gesessen hatten,wiederholten dies,wie einen Zauber. Langsam sank ihr Mut. Wenn die Götter ihres Landes ihr nicht antworten wollten dann musste sie woanders suchen. Vielleicht war jemand in der Ferne gewillt mit ihr zu reden. So verbrachte sie die nächsten Tage damit zu lernen was sie finden konnte. Der Zufall wählte den Gott aus an den sie sich wenden konnte,denn in der Bibliothek fiel ihr ein Buch über Vodoo vor die Füße. Auf den Seiten war,als sie sie aufhob, über Baron Samedi und Maman Brigitte zu lesen. Die Götter von Wegkreuzungen und Wege zu der Welt der Ahnen. Wie passend ! Sie sammelte also zusammen was sie brauchte.Braunen gewürzten Rum und weiße Kerzen,Tabak und Mehl fanden sich bald ein. So kam der Tag von Samhain. Sie reinigte sich,wie sie es in dem Buch gelernt hatte und machte sich in der Dämmerung auf zum Friedhof.
Dichter Nebel zog auf und begann die Gräber mit ihren Kerzen einzuhüllen,sodass sie wie Leuchttürme der Seelen aussahen und den Weg zu ihren Familien wiesen.
Sie begann sich an einen Brunnen zu setzten.
Entfachte erst die Flamme der Kerze.
Entzündete daran ihr Räucherwerk,dessen Duft sich mit dem Aroma von nassen Laub vermischte.
Einen Kreis zog sie nur in Gedanken um sich. Atmete tief ein.
“Sei willkommen,Herr der Kreuzwege.
Weise mir den Weg zu dieser Stunde.
Ich bringe Rum und Tabak für dich.”
Dann fing sie an auf ihrer Trommel einen leisen Rhytmus zu schlagen.
Doch kam nicht der Baron zu ihr,sondern eine weiß gekleidete Frau,dessen Haut an helle Vollmilchschokolade erinnerte. Ein schwerer Duft wie von Erde und Patchouli umgab sie. Ihr Haar war unter einem weißen Kopftuch verborgen,mit kostbarster,feinster Spitze verziert. “Ich hab dich gehört Kind. Danke für deine Gaben. Was ist dein Begehren dazu?” Die junge Frau sammelte sich.”warum finde ich meine Ahnen nicht,obwohl ich bis zum letzten so lebe wie es im alten Weg gelehrt wird?” Mamans Brigitts Schmuck klimperte leise wie Feenglöckchen. “Weil..”sprach die Göttin.”Sie überall waren und überall leben. Nicht nur in einer Region allein. Ich sprech zu dir und bin zugleich unter anderen Namen bekannt..Wenn du dies verstehst findest du deinen Zugang. Denn die Welt ist eine Familie. Das Sichtbare und Unsichtbare. Ihr Menschen und alle Geister.”raunte sie und trank vom Rum ehe ein Wind die Kerze ausbliess…

Ende

Wochenrune

Die Rune die uns dieser Woche begleiten möchte ist Raidho. Sie steht für das Gehen eines Weges und den Weg selbst. Dabei dürfen wir nicht vergessen das wir vieles nicht abkürzen können. Manche Verirrung bringt uns eine neue Sicht oder Erkenntnis. Manche Biegung entpuppt sich als totes Ende. Atmen wir da kurz durch,geniessen vielleicht die (Aus)Sicht. Der Weg des Lebens ist für mich eine Spirale ins Labyrinth das ins Zentrum führt. Gerade jetzt um Samhain bedeutet auch dies Schattenarbeit und mit den Ahnen wirken. Denn egal welchen Weg wir gehen,wo unser Herz für schlägt,er ist nicht besser oder schlechter als den von anderen. Lernen wir wieder gemeinsam zu wandern ohne den unseren als allgemein gültig für alle abzustellen,denn wenn wir nur unseren Weg sehen,übersehen wir die Weisheiten die es noch gibt die zu uns kamen als unsere Ahnen aus vielen Gegenden zu uns wanderten. So sei willkommen,Raidho )0( Runendeutung von mir.