Begegnung mit Mutter Aughra

Begegnung mit Mutter Aughra

Die Wolken verdrängten den blauen Himmel,der den ganzen Tag klar war,wie ein Teich in dessen Oberfläche sich kein Wind kräuselte gewesen war.

Eine Wolke fiel der jungen Frau besonders auf. Hell und Dunkel vereint.
Rauh und vernarbt.
Zäh.

Ein Gesang war plötzlich auf der Brücke zu hören ,die stets eine Verbindung dreier Straßen und ein Kai im Wolkenmeer bildete. Rhytmisch.
Uralt.
Weiblich..
Und männlich.

“Vor dem ersten Gesang,der ersten Geschichte,da war ich.
Aughra.
Ich gab den Steinen eine Stimme,den uralten Bäumen Stimme.
Ich bin Mutter und Kind von Thra.
Erde gebar mich.
Der Kristall,das Herz und ich sind eins.
Sowie die sieben Clans in Ihren Augen,die drei die meine sind,einer sind.
Denn was lange geteilt ist,wird neu geschmiedet zu einem.
Die Klinge der Zwei,zu einem.
Die Splitter zu einem.
Denn es gibt weniger Trennung.
Ich singe es,von dem Sternen und Galaxien,und von der Erde,dem Meer,der Wüste,Mooren,Wälder,Städter.
Von den Müttern und den Kämpfern,den Dichtern und Weisen.
Statt Trennung in Unterschiede,viele Wege der Weisheit.”

Schön war diese Erdenmutter einer anderen Zeit nicht. Ihre Haut erinnerte an Borke und Stein. Sie hatte weisses,welliges,zerzaustes Haar. Ein Wurzelstab war ihr Gefährte.
Ihr Kleid und Umhang trug viele Zeichen.
Sie hatte drei Augen,eines auf ihrer Stirn.
Einen Beutel mit Runen und Kräutern und eine Pfeiffe.
Sie tanzte,freudig wie ein kleines Kind. Zeigte der jungen Frau und sah zugleich.
Als die Wolke verschwand,sich auflöste,verschwand auch sie.
Doch hinterliess sie diese kleine Geschichte,als Geschenk vom Baum des Heiligtums.

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Wochenrune

Die Kraft die uns diese Woche begleitet ist bei uns vom Moment unserer Geburt. Es ist die Göttin Hel die in der Rune Hagalaz zu uns kommt. Hagel konnte plötzlich die Mühe eines Jahres zerstören,darum galt diese Rune lange als ‘Unglück’. Doch ist Sie das was uns alle erwartet,früher oder später. Und es gehörte und sollte wieder,dazugehören sich mit Ihr zu befreunden. Sei es in der Einweihung des Lebens oder in den Kontemplationen darüber. Niemand entkommt den Tod und sie ist mehr. Sie ist die Tochter Lokis und ihr Gesicht drückt das paradoxe des Lebens und des Wissens aus.Ruhe und Ausruhen,Kräfte konzentrieren,zurückziehen und Aktion,rausgehen,auf andere zugehen. Hagalaz ist diese Rune die uns an all das und für jeden noch mehr erinnern kann. Dabei ist sie keine Göttin zum kuscheln. Sie fördert und fordert auch. Sie ist eine Verkörperung der dunklen Göttin der Gräber.Der Eulengöttin der Alten. Ihr Gesicht ist zur einen Seite schön und menschlich,hell wie Mondlicht.Die andere Seite ist dunkel,rauh.Wie verbrannte Kohle. Sie lässt sich nicht einordnen. Nicht bekämpfen. Nur befreunden. So schiebt nichts auf,geniesst,nehmt Veränderungen an. Denn sie ist da uns zu erinnern zu leben. Jetzt. Nicht später.So sei willkommen Hagalaz )0( Runen raunen rechten Rat von Nadja Berger,Runendeutung von mir .

Freitagsgedanken

Guten morgen ihr Lieben,

Der Honig der Weisheit und des Wissens speist sich aus vielen Blüten. Sich nur auf eines zu konzentrieren nimmt die Möglichkeiten der vielen Eindrücke der Blumen,Wälder,Felder.
Sie alle wachsen aus dem dunkeln der Erdenmutter hin zum Licht der Sonne.Geben ihre Kraft.
Diese Vielfalt schafft ein einzigartiges Aroma.
Und wie der Zyklen jedes Jahr zwar gleich ist,wandelt es sich doch und ist nie ganz gleich.Etwas geht,etwas kommt. Wandelt seine äußere oder innere Form.
Veränderungen sind die Konstante.
Tag und Nacht. Vieles existiert gleichzeitig.
So ist die Natur unsere beste Lehrerin.
Im annehmen und der Vielfalt des Lebens und der alten Wege und der neuen. Denn aller Urgrund sind die Tiefen von Meer und Erde. Die Kraft von Luft und Feuer.

Blessed be )0(

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Mitternachtstraum

Mittsommernachtstraum

Der Mitsommernachtstraum eröffnet uns den Raum;zwischen den Welten.
Wo andere Regeln und Formeln gelten.

Betrittst Du es durch Rauch oder Efeutür,bekommst du ein Gespür,für das fliessende im festen. Lernst Musik,Sprache,Kunst und Gesten.
Dort zur Harfe und Trommelklang,erklingt der ewige Klang.

Bleib auf den Pfaden,seh dich um. Antworte Fragen aber sei nicht dumm. Schweige wenn es richtig ist,das du die deine Heimat nicht vergisst.

Schön sind sie,die Herren und Herrinnen.
Tanzend lehren sie uns viel.
Doch grausam sind sie,wie die Natur auch.
Lenken uns ab vom Ziel wenn wir es zulassen. Wenn wir die Erde,unsere Schatten,nicht unsere Kraft und Verstand erfassen. Mit Ruhe wie Stein,werden wir sicher sein und finden den Weg heim.
Unsere Seite hört zu,reicht der anderen verstehend die Hand.
Eine Freundschaft,lange vergessen,wird langsam bekannt.

(Text&Bild NB)

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Midsommer’22

Midsommer ’22

Die Kornblumenmaid,
in ihrem tiefenblauen traumgewebe Kleid,
erscheint mit ihrer blutroten Schwester Mohn,auf dem Trohn der hohen Zeit.

Aus dem goldenen Korn ,kommt er an,mit Huf und Horn,der Eichenkönig mit der Liebe im Blick. Er um die Zyklen weiss,die stets Ruhe und Bewegung und Veränderung verheißt.

Kornblume und Mohn,reichen Hand und Trohn als die Feuer sich entzünden,um den längsten Tag des Jahres und die kürzeste Nacht zu besingen.

Es erklingen auf den Straßen und im Wald und Feld,neue Lieder und alte Namen.
Met und Wein macht die Runde,und die alten Weisen bringen neu die Kunde.
Es ist Mitsommertag und Nacht,dem Sommer,der Ernte,dem Brot gedankt und gedacht.

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Wochenrune

Die Kraft die uns diese Woche begleitet,liess uns die letzten Tage bereits ächtzen und leiden. Es ist Fehu. Die Kraft des Feuers in ihrer neutralen Form. Von wichtigen Kochen zu Erderwärmumg. Sie ist immer da. Sie ist sogar der heiße Hass den wir im uns tragen wenn wir verlernen zuzuhören und uns soweit zurückziehen,das ein aufeinander zugehen nicht mehr möglich ist. Doch ist Fehu soviel mehr. Und es braucht das kühlende Mitgefühl des Wassers,die ruhige Kraft der Erinnerungen von Uruz der Erde und die luftigen Eingebungen um uns wieder zu unserer Mitte zu bringen.Früher waren das Feuer und das Nutztier der Wohlstand. Aber genauso die Felder. Alles kann im Feuer verloren gehen. Doch genauso reinigt es die Erde für eine neue Saat. Hestia ist eine der vielen Göttinnen denen das Herdfeuer zugeordnet ist,das unseren reisenden Vorfahren heilig war. Jeder hatte heiliges Gastrecht vor ihr. Erinnern wir uns daran,wenn die Sommer heiß und heißer werden. Feuer zudem verwandelt und reinigt,brennt. Asche ist in manchen Reinigungsritualen der Welt bekannt für seine Wirkung der Reinigung. Und Brighid ist eine bekannte irische Göttin und Heilige der Flammen,der Quellen und Poesie und Heilung.Sei mit uns gnädig,Fehu. )0( Runen raunen rechten Rat von Nadja Berger /Samtstein,Runendeutung von mir.

Die Geschichte vom verlorenen Weg (Alletagemagiegeschichten)

Diese Geschichte trug mir der Wind während eines Rituales in der Stadt zu. Es ist keine leichte Geschichte und an einem glücklichen Ende schreiben wir mit jedem einzelnen Tag unseres Lebens selbst. Es war einmal und ist immer im Jetzt,da lebte eine Priesterin des Sonnengottes in einer Stadt der Kunst,Wissenschaften und der geistigen Wiedergeburt. Sie war im normalen Leben eine Gelehrte und arbeitete an einer großen Universitätsbibliothek. Ihr Leben war,wie das von sehr vielen,nicht einfach und oft führte es sie an dunklen Orten ihrer eigenen Seele. Ihr Körper war noch jung,doch hatten sie ihre Erfahrungen alt werden lassen. Ihr Weg zur Arbeit war stets auf den Blutadern ihrer Stadt. Sie war aufmerksam und zurückhaltend wo andere laut waren;schrien,pöbelten,Grenzen übertraten. Ihre Götter halfen ihr sehr,auch wenn sie oft still waren,sie tun liessen;wie bei vielen,denn das größte Geschenk der alten Kräfte war und ist der freie Wille. Eines Tages arbeitete sie in ihrer Bibliothek. Bearbeitete Anfragen und recherchierte. Bis es plötzlich nach Regen in einem herbstlichen Wald roch,schwer,betörend. Zuerst wollte sie es sich logisch erklären,die Fenster waren auf oder alternative Jugendliche waren in der Bibliothek und hinterliessen ihre Duftspur wie die archaische Art der Markierung von eigenen Raum…Doch,blieb der Duft. Sie seufzte genervt auf und ging nun nachsehen woher der Duft kam. Sie bog in die Abteilung der Mythen und der Psychologie ab und sah sich plötzlich Auge im Auge mit einem Fuchs gegenüber. In den Gedanken der jungen Frau rangen zwei Instinkte um den Sieg. Fliehen oder erkunden. Denn was tat ein so schönes Tier,dessen Fell wie Rotgold oder Kupfer wirkte,denn in einem Ort der soweit von seiner Natur liegt? Der Fuchs sah sie an und lief lautlos vorran. Hinterliess eine sachte Duftspur. Schwer,wie Moos. Ihr Kopf kam gar nicht dazu zu entscheiden denn sie sah sich ihm schon nachlaufen. “Warte!” Rief sie und fand sich plötzlich mitten im Wald wieder. “Die Eiche erinnert sich an die Eichel,das Efeu an den letzten Winter.” Hörte sie eine merkwürdige Stimme singen. “Diese Zeiten werden immer seltsamer.”sprach sie mit leichter ironie in der Stimme,die ihr bebendes Herz verbarg. Der Fuchs drehte sich zu ihr um. Dort saß ein Mann,spielte auf einer Art Harfe aus Holz und Schildkrötenpatt. Die Stränge schienen aus Silber und Gold zu sein. Er trug einen Mantel,mit einer Brosche in Form eines Lorbeerkranzes geschmückt. Fast war ihr als konnte sie dieses zaubermächtige und heilige Gewürz der alten Götter riechen. Doch das Haar des Mannes schien lebendig zu sein. Es war Gold,in allen Schattierungen und allein davon schien Wärme auszugehen. Als der Mann aufsah,glomm in seinen Augen,von der Farbe vom Bernstein,eine Art heiliger Wahnsinn auf,vermischt mit einem schelmischen,jungengleichen Lächeln um den schönen Mund,der doch auch Spuren vom ertrugenen Leid trug. Die junge Frau kam näher. Dieses heilige,extatische Lied belebte ihre Sinne und ihre Seele. Senkten und erweckten in ihr die Gabe zum Sehen und übertragen von jener anderen Welt in diese. Der Gott des Lichtes lächelte.”Meine Geliebte,geb nicht auf. Dein Verstand ist dein Schutz und dein Fluch. Erde dich wenn du mit mir und den meinen im Theater der Verkörperungen stehst und tanzt.”

Minimärchen von der guten Beziehung (Alltagsmärchen)

Von der guten Beziehung (Alltagsmärchen)

Einst lebte eine Frau , die Milch und anderes als Dank für die Wesen der Anderswelt hinaus stellte,denn gute Beziehungen funktionieren auch zwischenweltlich nur mit Geben und nehmen.

Eines Tages ging sie mit ihrer Hündin durch den Wald als plötzlich ein Nebel aufzog und sie den Weg nicht fand. Auch ihre Hündin ,die eine Freundin Elens war, hatte es schwer dem Geruch nach Hause zu folgen.

Plötzlich offenbarte sich den beiden ein Tor aus geflochtenen Stämmen. Eine Eule schrie und leitete sie zum Hof der Königin des Waldes. Ganz in Braun und Laubfarben war sie gekleidet.”Ich helfe euch aus dem Nebel. Bleibt auf den Pfaden der Erde und horcht auf den Drachen.”Die junge Frau bekam eine Drachenfigur die sie an ihrem Herzen trug.

So gingen die Gefährten und immer wenn sie fehl zu gingen scheinen,sprach der Drache und die Erde selbst.

Sie fand heraus aus dem Nebel und dankte der Königin wie dem Drachen und auch dem Nebel.

Ende

Märchen : NB

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Wochenorakel

Diese Woche begleitet uns die Kraft der Rune Ansuz. Sie,die die Magie der Worte ist. In unserer Zeit werden mit Worten das kraftvollste und das schrecklichste begonnen. Und diese Magie ist aber genauso unser. Ansuz ist die Rune,das Mysterium von Odin. Er,der die Welten durchwandert auf der Suche nach Wissen und Verstehen. Er bleibt nicht in Asgard,sondern ist mitten unter uns. Er,der Sturm ist,doch genauso der Erkenntnissuchende. Was wir von Ansuz lernen können ist wertschätzende Kommunikation,Austausch,auf Augenhöhe. Erst die Verstocktheit ruft Krieg,Intoleranz und Blasen hervor. So ist Ansuz auch der Wind der Inspiration der uns hilft selber den Stift in die Hand zunehmen und mit Worten und der Magie etwas zu hinterlassen was dauert in dieser schnelllebigen Zeit. Sei willkommen Ansuz )0( Runen raunen rechten Rat von Nadja Berger /Samtstein,Runendeutung von mir.

Invokation der Uzume/Invocation of Uzume